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HAUPTMANN VON KÖPENICK, DER (DDR-TV) (1987)

Ein deutsches Märchen von Carl Zuckmayer mit einem Prolog von Jürgen Hart

Redaktion: Gerhard Schubert
Musik: Henry Krtschil
Bühnenbild und Kostüm: Henning Schaller
Kamera: Uwe Reuter
Fernsehregie: Margot Thyrêt
Regie: Christoph Brück

Personen und ihre Darsteller:

Wilhelm Voigt (Hans-Peter Reinecke), Friedrich Hoprecht (Martin Seifert), Marie Hoprecht (Kirsten Block), Oskar Obermüller (Michael Gerber), Mathilde Obermüller (Angelika Perdelwitz), Adolf Wormser (Victor Deiß), Willy Wormser (Manuel Soubeyrand), Zuschneider Wabschke (Jaecki Schwarz), Hauptmann von Schlettow (Herbert Olschok), Paul Kallenberg (Michael Kind), Plörosenmieze (Christine Gloger), Prokurist Knell (Willi Schwabe), Tippmädchen (Petra Dobbertin), Oberwachtmeister (Peter Hladik), Zuchthausdirektor (Heinz-Dieter Knaup), Polizeiinspektor (Wolfram Handel), Bahnvorsteher (Herbert Sievers), Arbeitssuchender (Klaus Hecke), Zeitungsleser (Siegfried Meyer), Stadtkämmerer (Erhard Köster).

Sendedaten:

18.07.1987 II. PR. Erstausstrahlung

Inhalt:

Carl Zuckmayers Stück wurde 1931 am Deutschen Theater in Berlin uraufgeführt und 1933 von Goebbels verboten. Anlässlich der Feierlichkeiten zum 750. Gründungsjubiläum der Stadt Berlin präsentierte das DDR-Fernsehen die Inszenierung dieses Werks durch das Berliner Ensemble in einer speziellen Fassung für das DDR-Fernsehen.
Das unverfrorene und schneidige Husarenstück des Schusters Wilhelm Voigt (Hans-Peter Reinecke) ist den meisten Zuschauern bekannt. Voigt verpasst sich selbst eine Hauptmannsuniform und unterstellt zehn Soldaten seinem “Kommando”. Er besetzt das Rathaus in Berlin - Köpenick und beschlagnahmt die Stadtkasse - geschehen im Berlin des Jahres 1906.
Heinz Rühmann verkörperte den Hauptmann von Köpenick im Jahre 1956 unter der Regie von Helmut Käutner mit großem Erfolg, seine Darstellung des liebenswerten kleinen Mannes, der an den Gegebenheiten seiner Zeit scheitert, blieb einrucksvoll in Erinnerung. Am Berliner Ensemble nun agierte Hans-Peter Reinecke in der Titelrolle, und ihm gelang es, seinem Helden Seiten abzugewinnen, die bis dato kaum herausgehoben wurden. In seiner Darstellung kämpft Voigt aktiv und mit allen Mitteln darum, ein ordentlicher preußischer Untertan zu sein, nachdem er nach Verbüßung einer ungerechtfertigten hohen Haftstrafe wieder in Freiheit ist. Aber er gerät in große Bedrängnis, weil er ohne Papiere keine Arbeit und ohne Arbeitsnachweis keine Papiere bekommt. Vertrauend auf die suggestive Macht der Uniform im deutschen Kaiserreich, initiiert Voigt seinen großen Coup.

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