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CLARA ZETKIN (1975)

Ein Dokumentarspiel von Anne Dessau

Foto: Waltraut Denger; “FF dabei”, Nr. 9/1975, Seite 47; im Bild: Barbara Dittus, Wolf-Dieter Panse, Ingrid Kurz und Carola Braunbock (von rechts nach links, Foto während einer Probe).

Foto: Waltraut Denger; “FF dabei”, Nr. 9/1975, Seite 47; im Bild: Barbara Dittus, Wolf-Dieter Panse, Ingrid Kurz und Carola Braunbock (von rechts nach links, Foto während einer Probe).

Autor: Anne Dessau
Dramaturgie: Aenne Keller
Szenenbild: Helmut Korn
Kamera: Harri Münzhardt/Kurt Bobek
Regie: Wolf-Dieter Panse

Personen und ihre Darsteller:

Clara (Barbara Dittus), Josephine Eißner (Marga Legal), Gottfried Eißner (Peter Sturm), Ossip Zetkin (Michael Gerber), August Bebel (Hans-Peter Minetti), Auguste Schmidt (Carola Braunbock), Laura Lafargue (Monica Bielenstein), Louise Michel (Gisela Rimpler), Lily von Gizycky-Braun (Annekathrin Bürger), Rosa Luxemburg (Monika Lennartz), Friedrich Zundel (Wilfried Pucher), Bismarck (Heinz Hinze).

Weitere Darsteller:

Ute Boeden, Fritz Diez, Harald Halgardt, Ezard Haußmann, Werner Lierck, Solveig Müller, Helmut Müller-Lankow, Otmar Richter, Siegfried Weiß, Günter Wolf und die Kinder Bettina, Jens und Peter sowie andere.

Sendedaten:

06.03.1975 I. PR. Erstausstrahlung; 07.03.1975 I. PR. WDHL; 08.03.1976 I. PR. WDHL; 06.07.1977 II. PR. WDHL, 03.03.1980 I. PR. WDHL; 08.03.1984 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Das Dokumentarspiel “Clara Zetkin” präsentierte Episoden aus 40 Jahren, bis zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, aus dem Leben der leidenschaftlichen Vorkämpferin für die Gleichberechtigung der Frau. Barbara Dittus agierte als Clara Zetkin (1857-1933) in den Spielszenen, zugleich erzählte und kommentierte sie Geschehnisse aus dem Leben und dem Kampf dieser Persönlichkeit.
Speziell in den Jahren von 1880 bis 1900 entwickelte sich Clara Zetkin zu einer führenden Vertreterin der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung. Und um 1900 herum fand sie in Rosa Luxemburg (Monika Lennartz) eine Kampfgefährtin, die ebenfalls in der ersten Reihe dieser Bewegung stand. In einer authentisch-dramatischen Darstellung zeigt das Dokumentarspiel Stationen des genannten Zeitraums: ihre Abkehr vom Bürgertum, ihre Zuwendung zur illegalen Sozialdemokratie, ihr außerordentlicher Mut, ins Ausland zu dem Mann zu gehen, den sie liebt, nämlich Ossip Zetkin (Michael Gerber). Letzterer war aus Deutschland verwiesen worden und lebte danach mittellos in Paris. Nach Ossips Tod im Jahre 1889 fasste Clara den Entschluss, als allein stehende Frau und Mutter von zwei Kindern den Kampf für die Gleichberechtigung der Frau in Deutschland aufzunehmen.
Diese TV-Produktion beabsichtigte, zum einen die Vergangenheit um das Wirken der Clara Zetkin zu offerieren, zum anderen sollten die Zuschauer in der DDR angeregt werden zu hinterfragen, in welcher Weise jeder in der DDR beitragen kann, das in vollem Umfang zu verwirklichen, wofür Clara Zetkin gekämpft hatte.

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