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WARSCHAUER KONZERT (INSZENIERUNG 80ER JAHRE) (1980)

Ein Fernsehspiel von Horst Enders

Autor: Horst Enders
Szenenbild: Gudrun Müller
Kamera: Jürgen Stiel
Regie: Ursula Bonhoff

Personen und ihre Darsteller:

Josef Stieber (Peter Sturm), Rechtsanwalt Menk (Michael Gwisdek), Christine, seine Frau (Cox Habbema), Rechtsanwalt Bernitsch (Hannjo Hasse), Frau Bernitsch (Gisela Bestehorn), Polizeipräsident Lierisch Klaus Mertens), Ruff (Klaus Gehrke), Setter (Klausjürgen Steinmann), Kallbach (Heinz Schröder) und Trews (Peter Zintner).

Sendedaten:

14.10.1980 I. PR. Erstausstrahlung; 15.10.1980 I. PR. WDHL; 23.04.1984 II. PR. WDHL; 13.11.1989 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Die Lebenswege des jungen westdeutschen Rechtsanwalts Menk (Michael Gwisdek) und des österreichischen Arbeiters Josef Stieber (Peter Sturm) hatten sich bis dato nicht gekreuzt. Und doch sollte es jetzt ein Zusammentreffen und eine Zeit der Auseinandersetzungen und auch des Zusammenwirkens geben.
Seit Jahrzehnten sind es schlimmste Erinnerungen an Geschehnisse aus der Zeit des Hitlerfaschismus, die den Österreicher in seinen Gedanken und Träumen verfolgen. Nun gibt es Hinweise, dass ein Verantwortlicher für das verbrecherische Ereignis aus diese Zeit hier in der Stadt vor Ort und sogar in gehobene Position berufen worden ist. Für die anwaltliche Vertretung in dieser Sache, zu der Stieber Anzeige wegen Kriegsverbrechens erstatten will und damit vor Gericht kommen soll, wurde Stieber der Anwalt Meng vermittelt. Bei ihrer ersten Begegnung kann der Rechtsvertreter dem Ansinnen seines Mandanten kaum Interesse abgewinnen, weil für ihn die Angelegenheit viel zu lange zurückliegt und wohl auch alles geklärt worden ist.
Die Realität aber zeigt anderes: Einige Fakten in diesem Fall scheinen tatsächlich einen hohen Beamten der Stadt, den amtierenden Polizeipräsidenten Lierisch (Klaus Mertens), zu belasten. Aber trotz dieser Umstände rät Menks Frau (Cox Habbema) ihren Mann davon ab, in dieser Angelegenheit tätig zu werden. Es könnte nach ihrer Meinung Unruhe ist das so wohl geordnete Dasein bringen und ein schlechtes Omen für ihr Konzertdebüt hier in der Stadt sein.
Auch Menks Schwiegervater (Hannjo Hasse), der zu den Honoratioren des Orts zählt, fordert von Menk, dass er von der Vertretung des Österreichers Abstand nimmt. Aber gerade wegen dieser auffallend ablehnenden Haltungen sieht sich der Rechtsanwalt immer mehr in Vorgänge involviert, mit denen er sich eigentlich nicht befassen wollte. Doch es zeigt sich, dass dieser Fall von “damals” längst zu einem Fall von “heute” geworden ist, und Menks Auffassungen von Demokratie und Recht bestimmen von da ab sein Handeln.

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