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JEAN BARRAS GROSSE CHANCE (1962)

Ein Fernsehfilm von Karl Wagner

Mitarbeit: Gottfried Grohmann
Drehbuch: Kurt Jung-Alsen
Dramaturgie: Klaus Jörn
Bauten: Christoph Schneider
Kamera: Walter Küppers
Musik: Gerd Natschinski
Regie: Kurt Jung-Alsen

Personen und ihre Darsteller:

Jean Barras, Radrennfahrer (Rudolf Ulrich), Francoise Barras, sein Frau (Eva-Maria Hagen), Georg Boirt, Reklamedirektor (Arthur Jopp), André Dupont, Radrennfahrer (Willi Schrade), René Rovet, Schrittmacher (Horst Kube), Milo Merichal, Sportchef (Alfred Struwe), Verlagsleiter Diot (Hans Lucke), Lucien Louet, Pfandleiher (Wolfgang Brunecker), Jeromé, Reklamechef (Hans Flössel), Batys, Archivar (Paul Lewitt), Ginette, Sekretärin bei Frejas (Helga Piur), 1. Journalist (Fritz Bornemann), 2. Journalist (Roman Silberstein), Expedient (Hans Fiebrandt), Barmixer im “Taberin” (Otto Stark), Sprecher (Karl Sturm), Pressechef von Galin (Peter-Paul Goes), Polizist (Heinz Lösche), Mechaniker von Frejas (Oswald Foerderer), Photograph (Werner Pfeifer), Dr. Durant (Hans-Ulrich Lauffer).

Sendedaten:

04.11.1962 Erstausstrahlung; 23.11.1962 WDHL; 01.02.1963 WDHL; 11.06.1964 WDHL.

Inhalt:

Es sollte ein neuer Farbtupfer im Herbst- und Winterangebot des DFF sein: ein Film aus dem Milieu des Sports, besser: dem Radrennsport. In der DDR erfreute sich diese Sportart großer Beliebtheit dank solcher Größen wie “Täve” Schur und Bernhard Eckstein, die Amateurweltmeister wurden und auch bei der alljährlichen Friedensfahrt eine dominierende Rolle spielten.
Die Handlung dieses Fernsehfilms führte aber ins westlich-europäische Ausland und verarbeitete authentische und ganz aktuelle Vorgänge bei den Berufsfahrern aus Frankreich und Westdeutschland. So kam es am 20. Juli auf der Autobahn bei Freiburg zu einem Rekordversuch: Der Franzose José Maiffret, schon 42 Jahre alt, fuhr hinter einer Schrittmachermaschine mit einer Geschwindigkeit von 204,77 km/h über 1000 Meter einen neuen, absoluten Geschwindigkeitsweltrekord. Für die offizielle DDR-Berichterstattung hatten derartige “Wahnsinnsrekorde” keine sportliche Bedeutung, weil sie zum einen für den betreffenden Radfahrer ein Spiel auf Leben und Tod sind, zum anderen dienten diese “Events” nur den Bossen aus der Großindustrie, um über entsprechende Reklame größten Profit zu erzielen.
Ausgehend von diesen generellen Gesichtspunkten schilderte der Film die Hintergründe und den Ablauf einer um der Sensation willen geplanten und realisierten Rekord-Reklamefahrt und offerierte die tragischen Konsequenzen dieses makabren Ereignisses.

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