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EMSER DEPESCHE, DIE (1976)

Ein Film des Fernsehens der DDR

Szenarium: Kurt Rückmann
Dramaturgie: Rosemarie Wintgen
Szenenbild: Dieter Adam
Kostüme: Maria Welzig
Musik: Gerhard Rosenfeld
Kamera: Jürgen Lenz
Produktionsleitung: Willi Teichmann
Aufnahmeleitung: Werner Langer
Regie-Assistenz: Barbara Häselbarth/Rosemarie Remlinger
Drehbuch und Regie: Ralph J. Boettner

Personen und ihre Darsteller:

Otto von Bismarck (Fritz Barthold), Wilhelm I., König von Preußen (Wilhelm Koch-Hooge), Helmuth von Moltke (Wolfgang Thal), Kriegsminister von Roon (Rudolf Ulrich), Graf Benedetti (Hannjo Hasse), August Bebel (Günther Herbrich), Wilhelm Liebknecht (Michael Narloch), Gerson Bleichröder (Christoph Engel), Prinz Leopold (Matthias Meyer), Graf Eulenburg (Fred Ludwig), Präsident des Reichstages (Arthur Jopp), Oberst von Lee (Willi Schrade), Adjutant Bismarcks (Michael Christian), Flügeladjutant des Königs (Giso Weißbach), Roland, Bismarcks Diener (Wolf Schulz), drei Arbeiter (Günther Polensen/Ulrich Anschütz/Wilhelm Gröhl), kleines Mädchen (Gabriele Kundra), kleiner Junge (Matthias Mollenhauer).

Sendedaten:

08.07.1976 I. PR. Erstausstrahlung; 09.07.1976 I. PR. WDHL; 07.07.1980 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Dieser Film der Fernsehens der DDR basierte auf historischen Ereignisse aus dem Jahr 1870, die unter den Vorgaben marxistisch-leninistischer Geschichtsschreibung thematisiert und in Szene gesetzt wurden. Dabei spielte die im Titel benannte Nachricht eine ausschlaggebende Rolle. Unter der Emser Depesche versteht man das regierungsinterne Telegramm, dessen Inhalt am 13. Juli 1870 von Heinrich Abeken verfasst wurde; er informierte damit den preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck in Berlin über Vorgänge im Kurort Bad Ems. Dort hatte der französische Botschafter Vincent Benedetti weit reichende Forderungen an König Wilhelm I. aufgestellt, betreffend den Verzicht der Hohenzollern auf die spanische Thronfolge. Bismarck nahm die Depesche zur Kenntnis und formulierte darauf hin eine Pressemitteilung, die noch am erwähnten Tag veröffentlicht wurde. Am folgenden 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, wurden die entsprechenden Übersetzungen der Öffentlichkeit in Frankreich kundgetan. Tatsächlich reagierte man dort so, wie von Bismarck vorausgesehen und beabsichtigt: mit nationaler Empörung! Nur fünf Tage später, am 19. Juli 1870, erklärte das Kaiserreich Frankreich dem Königreich Preußen den Krieg, der in die Geschichtsbücher als “Deutsch-Französischer Krieg von 1870/71” einging.

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