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NACKT UNTER WÖLFEN (1960)

Ein Fernsehspiel von Bruno Apitz nach seinem gleichnamigen Roman

Foto: Gerhard Kindt; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 16/1960, Titel; im Bild: der Autor Bruno Apitz im Kreise von “Jungen Pionieren”

Foto: Gerhard Kindt; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 16/1960, Titel; im Bild: der Autor Bruno Apitz im Kreise von “Jungen Pionieren”

Autor (literarische Vorlage): Bruno Apitz
Dramaturgie: Hildegard Tetzlaff
Szenenbild: Heinz Zeise
Filmkamera: Hans Heinrich
Regie: Georg Leopold

Personen und ihre Darsteller:

Krämer (Johannes Wieke), Höfel (Manfred Borges); Kropinski (Edwin Marian), Pippig (Fred Delmare), Rose (Peter Sturm), Bochow (Hans-Peter Minetti), Bogorski (Gert Schaefer), Pribula (Herbert Köfer), Kodiczek (Erich Mirek), Riomand (Michael Mellinger), Reineboth (Wilfried Ortmann), Kluttig (Heinz Voss), Schwall (Gerd Kollat), Mandrill (Jochen Sehrndt), Kamloth (Heinz Schröder), Zweiling (Wolfram Handel), Hortense (Angela Brunner), Zidkowski (Paul Streckfuß), Wurzach (Siegfried Seibt).

Weitere Darsteller:

Frank Koll, Frank Michelis, Gerfried Höhn, Hans Schille, Richard Hilgert, Karl-Heinz Oppel, Friedrich Teitge, Joe Schorn und Schauspieler des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

Sendedaten:

10.04.1960 Erstausstrahlung; 07.05.1960 WDHL; 30.11.1960 WDHL; 23.04.1961 WDHL; 06.09.1961 WDHL; 29.11.1961 WDHL; 12.04.1965 WDHL; 28.04.1975 II. PR. WDHL; 10.01.1977 I. PR. WDHL; 06.02.1980 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Am 11. April 1945 kamen 21.000 Überlebende des KZ Buchenwald in die Freiheit; anlässlich des 15. Jahrestags dieses denkwürdigen Datums strahlte der Deutsche Fernsehfunk die TV-Produktion “Nackt unter Wölfen” aus, basierend auf dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Bruno Apitz. (1900-1979). Mit diesem Werk wollte er all jenen Menschen ein Denkmal setzen, die in den Jahren der faschistischen Barbarei in dieses KZ verbracht wurden, hier litten, aber auch gegen das Naziregime ankämpften. Etwa 56.000 Menschen unterschiedlicher Nationalität kamen im Laufe des achtjährigen Bestehens dieses Lagers zu Tode. Es war vor allem der Solidarität unter den Häftlingen geschuldet, dass sie immer wieder neuen Mut fassten und das unbedingte Wollen in sich bewahrten, dass Ende des grausamen Hitlerregimes noch mitzuerleben und dann eine menschliche Gesellschaft ohne Kriege und Konzentrationslager aufzubauen.
Unter den Häftlingen, die am 11. April 1945 jubelnd die Freiheit begrüßten, war auch ein kleiner Junge jüdischer Herkunft. Ein polnischer Häftling hatte das Kind, dessen Eltern in Auschwitz vergast worden waren, heimlich in das Lager Buchenwald gebracht. Viele Häftlinge beschützten mit beherzten Aktionen das Kind vor den Faschisten und sicherten seine Ernährung, ohne dabei Rücksicht auf ihr eigenes Leben zu nehmen. Bis zum Tag der Befreiung gelang es, den Jungen vor dem sicheren Gastod durch die SS zu bewahren.
Im Jahre 1962 drehte die DEFA einen gleichnamigen Kinofilm nach der Vorlage von Bruno Apitz; Regie führte Frank Beyer, in den Hauptrollen agierten Erwin Geschonneck und Armin Mueller-Stahl.

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