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SIDONIES BILDER (1987)

Ein Film des Fernsehens der DDR

Szenarium: Gerhard Rentzsch
Dramaturgie: Bernd Schirmer
Szenenbild: Alfred Thomalla
Kostüme: Ingeborg Konicek
Musik: Jürgen Ecke
Kamera: Peter Krause
Regie: Klaus Gendries

Personen und ihre Darsteller:

Sidonie (Anne-Else Paetzold), Christian (Hans-Peter Reinecke), Tätowierter (Bert Franzke), Professor Maerz (Hans Teuscher), Elke Barth (Maxi Biewer), Klara Herzog (Irma Münch), Silvi (Simone Thomalla), Postangestellter (Martin Fleck), Lehrerin (Siegrid Reintsch), Mann (Roland Kuchenbuch), Arzt (Gerd Staiger), Erzieherin (Ute Krüger), Verkäuferin (Ilse Bastubbe), ältere Frau (Ostara Körner), Hilde (Lydia Billiet), Franz Kaiser (Hans Recknagel), Krankenschwester (Elfi Gäbel), Kassiererin (Iris Bohnau), Kundin (Theresia Wider), Direktor (Albrecht Delling), Kind Christian (Sascha Blum), Mann in Straßenbahn (Peter Pauli).
Es singt: Pascal von Wroblewsky

Sendedaten:

08.11.1987 I. PR. Erstausstrahlung; 09.11.1987 I. PR. Wiederholung.

Inhalt:

Sidonie Faber (Anne-Else Paetzold) und ihr Mann Christian (Hans-Peter Reinecke) sind beide so genannte “Suchkinder”. Zum Ende der zweiten Weltkriegs im Jahre 1945 zählte man 250000 Kinder zu dieser Kategorie, namenlose Wesen, die ihre Eltern verloren hatten und dann in Heimen aufwuchsen. Auf den Rückzugsstraßen aus den ehemaligen deutschen Gebieten waren sie von ihren Angehörigen getrennt worden; Leute, die Mitleid mit ihnen hatten, begleiteten sie bis in die Sammellager. Einst waren Sidonie und Christian auf einem Plakat als “Suchkinder” abgebildet worden. Nun ist es ein Professor Maerz (Hans Teuscher), der in einer Kaufhalle der zarten und hochschwangeren Frau gegenübersteht und ihr vorschlägt, sich aufs Neue für ein Plakat ablichten zu lassen. Er weiß nicht, dass die Frau ihr erstes Kind erwartet und dabei schon in den Vierzigern ist. Er ahnt nichts vom schweren Schicksal der Sidonie.
Kurz vor der Geburt ihres Kindes kehren die verdrängten Bilder des furchtbaren Krieges zu Sidonie zurück. Der Film schildert nun, was die Frau unternimmt, um sich gegen diese Ängste zur Wehr zu setzen.
Grundlage für diese TV-Produktion war das im In- und Ausland viel beachtete Hörspiel “Bienchens Verwandte” von Gerhard Rentszch (1926-2003), dem Nestor des Hörspiels in der DDR.

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