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FRIDOLIN - EPISODENFÜHRER (1987)

Eine siebenteilige Serie des Fernsehens der DDR

Szenarium: Otmar Richter
Dramaturgie: Michael Russ
Szenenbild: Lothar Schneider
Kostüme: Aenne Plaumann
Musik: Bernd Wefelmeyer
Kamera: Helmut Borkmann
Regie: Klaus Grabowsky

Personen und ihre Darsteller:

Fridolin (Lutz Salzmann), Kostanze Hilgert (Regina Beyer), Nico Baltakow (Georgi Popov), Waldemar Mai (Otmar Richter), Ute Mai (Solveig Müller), Anke Mai (Stefanie Külberg), Lothar Menzel (Achim Wolff), Ingeborg Menzel (Renate Geißler), Petra Menzel-Müller (Anja Stange), Christof Menzel (Christof Winzer), Walter Müller (Wolfgang Greese), Flora Müller (Helga Raumer), Jens Müller (Marco Bräutigam), Jochen Neumann (Jürgen Trott), Barbara Neumann (Petra Blossey), Susanne und Sabine Neumann (Constanze und Caterina Groß), Jule Krüger (Ruth Kommerell), Beate Walter (Petra Hinze), Frau Schmitt (Ingeborg Krabbe), Herr Schmitt (Bruno Carstens), Übungsleiter Frische (Dieter Memel), Wirt Helmut (Edgar Külow), Richard (Rudolf Frickau), Obermeister Weinreich (Klaus Gehrke), Klempnermeister Koran (Harald Warmbrunn), Frau Konrad (Christel Peters), Nachbar (Ernst-Georg Schwill), Dietrich Burgk (Gerd Blahuschek), Betriebsleiter Redemann (Eberhard Mellies), Wilhelm Schell (Berthold Schulze), Sekretärin (Gisela Graupner), Friedhelm Krauspe (Georg Leopold), Felix Graupner (Werner Senftleben), Bettina Lüders (Silvia Mißbach), Kind Tobias Lüders (Stefanie Linge), Herr Hultsch (Werner Kamenik), Heimleiter Jentsch (Wilfried Pucher), Olaf (Johannes Hübner), Kind Kirsti Bartelt (Constanze Dänschel), Kurt Hilgert (Ulrich Lebisch), Frau Bartelt (Karin Fischer), Fräulein Mantey (Evelyn Froberg), drei Verkäuferinnen (Christine Krüger/Simone Storch/Ingrid Barkmann), Ilona (Christiane Jung-Alsen), zwei Klempner (Helmut Wenzlau/Wolfgang Sonnefeld), Fahrgast (Gottfried Schiller), zwei alte Frauen (Erika Stiska/Brigitte Nadler), Eltern (Susanne Schwab/Frank Dittmann), technischer Direktor (Werner Murst), Taxifahrer (Michael Erdmann), Arzt (Eckhard Bilz), Kind mit Brötchen (Torsten Manhardt), Bürgermeister (Detlev Witte), zwei Männer (Wolfgang Ernst/Alfred Lux), Frau (Sabine Scharf), Kinder des Reichsbahn-Kindergartens Cottbus, Hund “Foxl”.

Sendedaten:

Juli/August 1987 Erstausstrahlungen (Details siehe unten)

Inhalt:

Folge 1: “Guten Tag, ich bin Krawutschke” (Erstausstrahlung: 03.07.1987 I. PR.; WDHL: 04.07.1987 I. PR.)
Ein junger Mann namens Krawutschke (Lutz Salzmann) und dann auch noch als Praktikant im Kindergarten? Beides sorgt für Aufsehen bei den Menschen in seinem neuen Umfeld, wobei letzteres, also die Stelle als Praktikant, ja nur von begrenzter Dauer ist, quasi als Einstimmungs- und Bewährungszeit für seine danach folgende Tätigkeit als Lehrer. Die Kinder selbst sind begeistert von ihrer neuen “Tante” Fridolin, wie Krawutschke mit Vornamen heißt. Die dazugehörigen Eltern aber beobachten Fridolin mit Skepsis. An einem der ersten Tage durchlebt der Neue dann gleich eine kritische Situation, als gegen Abend die Zwillinge Susanne und Sabine (Constanze und Caterina Groß) immer noch nicht von den Eltern abgeholt wurden. Für Fridolin ist eigentlich längst Feierabend, doch er muss warten, bis schließlich die Brigadeleiterin Flora (Helga Raumer) aufkreuzt, um die Kinder nach Hause zu schaffen. Doch die Frau hat keine Vollmacht zur Abholung der Kinder mit, so dass Fridolin gegen die Vorschriften verstoßen müsste, wenn er Flora die Kinder übergibt.
Neben dieser heiklen Situation sollte ihm auch noch ein kleiner “Zusammenstoß” mit dem Vater der Zwillinge, Jochen Neumann (Jürgen Trott), bevorstehen.

Folge 2: “Wer duscht in einem Regenmantel?” (Erstausstrahlung: 10.07.1987 I. PR.; WDHL: 11.07.1987 I. PR.)
Fridolin ist gewillt, “seine” Kinder so zu betreuen, dass sie entsprechend ihres Alters vom Tag im Kindergarten etwas mit nach Hause nehmen können. Also will er zum Beispiel die Phantasie der Kinder wecken. Und wie wäre das möglich? Man könnte gemeinsam ein Bild malen, und jedes einzelne Kind kann dabei zeigen, was ihm Freude macht. Doch ganz so einfach scheint sich Fridolins Vorhaben nicht in die Tat umsetzen zu lassen; das Bild, das er mit den Kindern gestaltete, fällt sehr farbenfroh aus, einen eben solchen Anblick bietet aber auch das Gesicht und die Kleidung des kleinen Christof Menzel (Christof Winter) …Vater Menzel (Achim Wolff) aber hat Verständnis für die anfänglichen Fehler des Kindergärtners auf Zeit. Was er aber gar nicht akzeptiert, ist der Umstand, dass Fridolin zu einer Geburtstagsfeier geht und deswegen nicht am Doppelkopf-Spiel teilnimmt.

Folge 3: “Die Kahnfahrt” (Erstausstrahlung: 17.07.1987 I. PR.; WDHL: 18.07.1987 I. PR.)
Es ist Sonntag. Ein Ausflug ist angesagt, und den unternehmen Fridolin, dessen väterlicher Freund Nico (Georgi Popov) und die Kindergartenkinder - ganz ohne Eltern! Die Väter absolvieren an diesem Tag ihre jährliche Herrenpartie in den Spreewald. Allerdings ist diese Veranstaltung den zugehörigen Damen schon lange ein Dorn im Auge, weshalb sie an diesem Tag für eine gewaltige Überraschung sorgen. Einer der betroffenen Herren der Schöpfung und begeisterten Doppelkopfspieler mutmaßt aber, dass hinter diesem “Anschlag” möglicherweise Krawutschke stecken könnte.

Folge 4: “Du holde Kunst” (Erstausstrahlung: 24.07.1987 I. PR.; WDHL: 25.07.1987 I. PR.)
Waldemar Mai (Otmar Richter), seines Zeichens BGL-Vorsitzender und Vater der kleinen Anke (Stefanie Külberg), fühlt sich gestresst; zu viel hatte er in der letzten Zeit zu tun, und nun auch noch das: die Flöte im Badewasser! Dabei konnte er Worte wie “Flöte” oder “Flötentöne” eh schon nicht mehr erhören, obwohl ihn Ankes Spiel auf der selbigen lange Zeit in Begeisterung versetzte. Aber ihn störte auch, dass dieser Fridolin offenbar die Begabung seiner Tochter nicht richtig einzuschätzen in der Lage war, wie er wohl generell ungeeignet ist, auf die Kinder aufzupassen. Deshalb muss in dieser Richtung etwas geschehen, schon bald!

Folge 5: “Nackte Tatsachen” (Erstausstrahlung: 31.07.1987 I. PR.; 01.08.1987 I. PR.)
Noch aber war Fridolin nicht von der Bildfläche verschwunden; Anlass genug, ihn einer neuen Missetat zu bezichtigen. Dies wollen zumindest die fanatischen Anhänger des Doppelkopfspiels, Menzel, Mai, Müller und Neumann, tun. Sie hätten nach ihrem tatkräftigen Einsatz beim Ausbau des Veteranenklubs wirklich ein Spielchen verdient, leider war ihnen eine gehörige Portion an Eifersucht dazwischen gekommen, und sie sahen sich plötzlich in einer peinlichen Situation, und Schuld daran war Fridolin. Das äußern sie aber nur, weil sie das Geschehene nicht begriffen haben, denn letztlich sind es, wie gesagt, die Eifersucht, zudem das Missverständnis eines alten Mannes und ein großer Hund, die sie in diese Lage gebracht hatten.

Folge 6: “Straßenbekanntschaften” (Erstausstrahlung: 07.08.1987 I. PR.; WDHL: 08.08.1987 I. PR.)
Fridolin musste schon mehrfach als “Verkehrssünder” abgemahnt werden. Doch in diesem speziellen Fall sucht er sogar den Kontakt zur Volkspolizei, denn deren Vertreterin vor Ort mit Namen Bettina Lüders (Silvia Mißbach) ist ein junges und hübsches Mädchen. Seit kurzem regelt sie den Verkehr auf der Kreuzung. Ob sie allerdings Fridolins Gefühle jemals erwidern wird, bleibt zunächst offen, denn er macht ihr die Dienstausübung nicht gerade leicht.

Folge 7: “Getrennt von Tisch und Bett” (Erstausstrahlung: 14.08.1987 I. PR.; WDHL: 15.08.1987 I. PR.)
Irgendwann werden aus Kindergartenkindern Abc-Schützen, so auch in diesem Fall bei Fridolins “Rasselbande”, die ihrem Fridolin nun noch einmal zujubeln. Ihre Wege trennen sich jetzt.
Doch ehe Fridolin endgültig Abschied nehmen kann, muss er wohl oder übel noch einiges ins Reine bringen. Das betrifft sein Verhältnis zu Bettina; er ist sich ihr gegenüber nicht sicher, ob sie nur mit ihm gespielt hat oder ob es ihr ernst ist. Und natürlich muss auch Fridolins Beziehung zu den “Doppelköppen” final geklärt werden. Ist er wirklich für sie nur die Person, die an allem schuld ist?

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