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HERR IWAN (1965)

Ein Fernsehfilm von Lew Schejnin und Rudolf Böhm

Szenarium: Rudolf Böhm/Christian Steinke
Szenenbild: Alfred Thomalla
Kamera: Siegfried Hönicke
Produktionsleitung: Anni von Zieten
Regie: Christian Steinke

Personen und ihre Darsteller:

Iwan (Alexej Presnezow), Schlaukopf (Igor Kaschinzew), Herr Stumpe (Arthur Jopp), Thomas (Wolfgang Werthmann), Kurtchen (Lutz Franzke), Karl (Bernd Puhlmann), General Bersarin (Wladimir Rjabow), Dolmetscherin (Tatjana Nekrassowa), Regimentsschneider (Jewgeni Markow), Frau Stumpe (Charlotte Stähnisch).

Sendedaten:

11.05.1965 Erstausstrahlung; 12.05.1965 WDHL; 01.06.1970 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Lew Schejnin (1906-1967), neben Rudolf Böhm Autor dieser TV-Produktion, war sowjetischer Anklagevertreter im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess; er arbeitete als Jurist und Schriftsteller.
Die Handlung des Films führte in die letzten Monate des Zweiten Weltkriegs zurück und enthielt packende, ernste Szenen, aber auch heitere Aspekte wurden in den Ablauf der Sendung eingebunden. Die Rote Armee hatte sich schon bis in die Vororte Berlins vorgekämpft. An den Orten, wo die letzten deutschen Widerstandsnester vernichtet worden waren, krochen Deutsche aus Kellern und anderen Verstecken, wenn auch zögerlich, hervor. Sie waren verängstigt, hatten Furcht vor den Siegern. Die ersten aus der Zivilbevölkerung, die ihre Scheu vor den Sowjetsoldaten ablegten und mit ihnen sogar Freundschaften schlossen, waren Kinder. Auf eine solche Begegnung nun nimmt Schejnin Bezug:
Ein etwa zehn Jahre alter deutscher Junge hatte sich unbemerkt an eine Feldküche der Sowjets herangeschlichen. Gerade als er dabei war, sein Kochgeschirr mit Essen zu füllen, wurde er vom Regimentskoch, einem rotblonden, schnauzbärtigen Sibirier (Alexej Presnezow) erwischt. Der Junge erstarrte fast vor Schreck und stammelte: “Nicht böse sein, Herr Iwan!”. Das verwirrte den Koch ungemein - woher kannte der Junge seinen Namen? Da der Junge mit Namen Thomas (Wolfgang Werthmann) beide Eltern im Krieg verloren hatte und er vertrauensvoll auf die Soldaten zugeht, schließt ihn Herr Iwan schnell ins Herz. Er behält ihn bei sich, vielleicht kann er ihn bei seiner Arbeit unterstützen. Iwan schneidert sogar eine Rotarmistenuniform für den Jungen.
Doch nicht alle Kameraden von Iwan billigen dessen Verhalten gegenüber Thomas, er ist schließlich ein “Fritz”, ein Deutscher, das sollte man nicht vergessen. Den Skeptikern arbeitet Thomas noch in die Hände, als er sich zum Roten Stern noch die deutsche Kokarde mit Adler und Eichenkranz an die Uniform heftet. Es kommt zu heftigen Auseinandersetzungen um Iwan und Thomas, und als man diese gerade austragen will, trifft General Bersarin (Wladimir Rjabow) ein. Er erkundigt sich nach der Ursache des Auflaufs und beordert dann Thomas zu sich …

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