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SERIÖSER ERFINDER SUCHT TEILHABER (1965)

1. Folge aus der Sendereihe: “Der Staatsanwalt hat das Wort”

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 43/1963, Seite 13; im Bild: Carola Schirmer und Klaus Urban.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 43/1963, Seite 13; im Bild: Carola Schirmer und Klaus Urban.

Autor/Buch: Gerhard Stübe
Dramaturgie: Käthe Riemann
Szenenbild: Eberhard Schrake
Kamera: Adam Pöpperl
Regie: Gerd Kudelka

Personen und ihre Darsteller:

Hans-Dieter Mackprang (Klaus Urban), Lydia Mackprang (Brigitte Krause), Astrid Böhm (Carola Schirmer), Elfriede Ulitzsch (Christine Gülland), Minjnheer Gruitmaans (Siegfried Weiß), Ludmila Glogowski (Antje Ruge), Wilfried Richter (Dieter Freydank), Karl Roempke (Erich Altrock), Frau Roempke (Hilde Kneip), Lothar Strauss (Erhard Köster), Barkeeper Charly (Klaus Bamberg) sowie Rudolf Napp und Alexander Leuschen.
Durch die Sendung führt: Peter Przybylski, Staatsanwalt beim Generalstaatsanwalt der DDR

Sendedaten:

21.10.1965 Erstausstrahlung; 22.10.1965 Wiederholung

Inhalt:

Das Anliegen der neuen Sendereihe wurde in der Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 43/1965, Seite 13, wie folgt umrissen:
“`Seriöser Erfinder sucht Teilhaber` ist die erste Folge einer Sendereihe, die in Zusammenarbeit mit der Generalstaatsanwaltschaft der DDR gestaltet wurde. In dieser Reihe wird der Zuschauer mit Fällen aus der Praxis unserer Rechtspflege vertraut gemacht. Man darf freilich keine `Krimis` im üblichen Sinne erwarten. Es soll vielmehr gezeigt werden, wie es dazu kam und warum es so kam, dass Menschen in unserer Gesellschaft straffällig wurden. Es geht um die Ergründung der Motive und Einflüsse, aus denen die Tat erwuchs. Um das recht plastisch vor Augen zu führen, werden wir bezüglich des Täters und seiner Umwelt die entscheidenden Vorgänge rekonstruieren, die dazu führten, dass er mit dem Gesetz in Konflikt geriet. Soweit hätte es nicht kommen müssen, ist die Lehre der gezeigten Fälle, und es wird künftig nicht so weit kommen, wenn jeder Bürger unserer Republik mithilft, bereits den Anfängen zu wehren.”
Gleich mit der 1. Folge wurde ein eher ungewöhnlicher Fall präsentiert, der aber trotz dessen Verallgemeinerungswürdiges bot. Einem raffiniertem Betrüger war es gelungen, zahlreiche Leute aus seinem Umfeld für seine Betrügereien auszunutzen. Insgesamt hatte er dadurch circa 200 000 Mark der Deutschen Notenbank (MDN) für sich ergaunert. Warum ließen sich die Menschen von ihm täuschen? Der Täter überzeugte mit seinem gewandten Auftreten und vornehm-seriösen Gebaren und verstand es, den Leuten vorzugaukeln, dass dieses Geschäft eines im großem Ausmaß sei, und dies sei die Voraussetzung, dass den Beteiligten mit “Leichtigkeit” Gewinne in Bezug auf ihren Einsatz zufließen würden. Und diese Gewinne wäre garantiert, ohne dass man der Gesellschaft etwas davon geben müsste. Somit konnte man schlussfolgern, dass der Betrüger entsprechend seines Vergehens vor Gericht zur Rechenschaft gezogene werden wird; aber die Betrogenen selbst tragen eine Mitschuld in moralischer Sicht.

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