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HAUS AM SEE (1965)

2. Folge aus der Sendereihe “Der Staatsanwalt hat das Wort”

Autor/Buch: Eberhard Richter
Dramaturgie: Käthe Riemann
Szenenbild: Eberhard Schrake
Kamera: Adam Pöpperl/Wolfgang Genth/Harry Valek/Ursula Arnold/Karl-
Heinz Kirchhoff
Aufnahmeleitung: Ingeborg Trenkler
Produktionsleitung: Heinz Beier
Regie: Gert Kudelka

Personen und ihre Darsteller:

Max Bernhard, Inhaber der Gaststätte “Haus am See” (Walter Richter-Reinick), Elfriede, seine Frau (Carla Hoffmann), Ruth, deren Tochter (Ingrid Seeberg), Rolf Hannemann, Leiter eine HO-Automatenrestaurants (Dietmar Richter-Reinick), Hermann Anders, Bürgermeister (Erich Breese), der alte Degner (Hans Klering), Herr Schmitz, Direktor der HO (Horst Schäfer), Serviererin (Gerti Eichler), älterer Gast im Lokal (Paul Lewitt) und Lutz Friedrich.

Sendedaten:

16.12.1965 Erstausstrahlung

Inhalt:

Im malerischen Ort Blumhagen hatte der Gastwirt Max Bernhard (Walter Richter-Reinick) die Gaststätte “Haus am See” übernommen. Bernhard geht mit Ideenreichtum und Eigeninitiative daran, das heruntergewirtschaftete Lokal wieder auf Vordermann zu bringen, und schon nach wenigen Monaten ist aus einer Kaschemme eine Perle der Gastronomie geworden. Natürlich benötigte Bernhard auch Unterstützung in diesem Prozess, diese erfuhr er durch den HO-Kreisbetrieb, und auch der Bürgermeister half mit seinen Möglichkeiten kräftig mit, weil ihm das Wohl der Urlauber und Ausflügler am Herzen liegt.
Der Zustrom an Gästen, die zum “Haus am See” pilgern, steigt weiter kontinuierlich an, so dass sich Bernhard ständig mit neuen Plänen zum Ausbau seiner Kapazitäten befassen muss. Investieren heißt die Devise, um künftig noch größere Gewinne zu erzielen - so Bernhards Meinung als weit blickender Geschäftsmann. Und er hat es eilig, dieses Ziel zu erreichen, was letztlich dazu führt, dass er die Grenzen des Anstands und vor allem der Gesetzlichkeit überschreitet. Strafrechtlich gesehen macht sich Bernhard des Betrugs und der Steuerhinterziehung schuldig. Doch er bleibt bei diesen Aktivitäten nicht allein, sondern integriert seine Frau (Carla Hoffmann), die Tochter (Ingrid Seeberg) und den Schwiegersohn (Dietmar Richter-Reinick) in seine Machenschaften. Und diese Welle des Betrugs wird noch durch die Inkorrektheit des Bürgermeisters und nur oberflächliche Kontrollen durch die zuständigen Organe begünstigt. Selbst die Gäste im “Haus am See” scheinen nichts zu bemerken oder dulden das Ganze.
Doch irgendwann fand die Skrupellosigkeit dieses Handelns, die zu kleinen Essensportionen, der zu dünne Kaffee und anderes mehr, ein jähes Ende. Als Hauptbeschuldigter wurde Max Bernhard zu zwei Jahren Freiheitsentzug verurteilt, die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Durch die Sendung führte Staatsanwalt Dr. Peter Przybylski.

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