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LEBENSZEICHEN (1984)

Ein Film des Fernsehens der DDR von Anne Dessau

Szenarium: Anne Dessau
Dramaturgie: Aenne Keller
Szenenbild: Christa Köppen/Pia Scholze
Kamera: Hartwig Strobel
Musik: Siegfried Matthus
Regie: Ursula Bonhoff

Personen und ihre Darsteller:

Christine Dröger (Maren Schumacher), Oberärztin Dr. Hut (Cornelia Schmaus), Dr. Jäger (Martina Wilke), Christines Eltern (Margot Busse/Günter Wolf), Lehrer Ebert (Alfred Müller), Thomas (Jens Jödecke), Gabi (Anette Straube), Frau Simmer (Henny Müller), Psychologe (Roman Kaminski), alte Patientin (Trude Brentina), Pfleger (Klaus Gendries), Schwester (Ulrike Hanke-Hänsch), Chefarzt (Heinz-Dieter Knaup), Rainer, Patient (Uwe Kirsten), Bruder (Benno Koch), Großmutter (Ursula Mundt), Frau lenz, Patientin (Gerda-Luise Thiele), Lehmann, Patient (Arno Wyzniewski), ältere Frau (Inge Kießig), Oberschwester (Betty Poillon), Freundin des Bruders (Susanne Raschke).

Sendedaten:

20.04.1984 I. PR. Erstausstrahlung; 23.04.1984 I. PR. WDHL; 08.07.1990 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Christine (Maren Schumacher), ein Bild hübsches und intelligentes Mädchen, ist Schülerin der 12. Klasse an einer Oberschule. Sie ist, wie man so sagt, in einem wohl behütetem Dasein herangewachsen. Eines Tages schert sie aus diesem geordnetem Leben aus und begeht eine Verzweiflungstat. Die Menschen in ihrem Umfeld sind überrascht und geschockt. Was waren die Gründe für diese Tat und wer trägt die Schuld daran?
Christine empfand im Vorfeld dieses Ereignisses ihr Leben als einen “Abzählreim“; so ein Leben möchte sie nicht mehr, sie fühlt sich überflüssig. Aus gegebenem Grund wird sie in eine Nervenklinik eingewiesen. Das ist der Beginn einer Etappe des Besinnens und Nachdenkens. Mit dem Mädchen werden viel Gespräche geführt, sie findet wieder zu sich selbst und schöpft neuen Lebensmut.
Der Film gibt in der Sicht Denkanstöße, auf frühe psychische Notsignale eines Menschen zu achten und das Umfeld darauf aufmerksam zu machen, wobei ein Grundgedanke darin besteht, die Vorzüge dieser Gesellschaft zu nutzen, um davon Betroffene im sozialen Netz aufzufangen. Das heißt aber auch, bequeme Lebenshaltungen und schlechte Lebensgewohnheiten ad acta zu legen, weil sie hier nichts zu suchen haben.
Die Darstellerin der Christine, Maren Schumacher, war zur Zeit der Entstehung dieses Films noch eine Laienschauspielerin. Von 1984 bis 1988 studierte sie an der Schauspielschule Berlin-Schöneweide und erhielt danach Engagements am Berliner Ensemble und am Maxim Gorki Theater in Berlin. In den 90er Jahren war dann das Fernsehen ihr Hauptbetätigungsfeld.

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