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FUNDAMENT, DAS (1964)

Ein Fernsehspiel von Jutta Bartus

Autor: Jutta Bartus
Regie: Dieter Perlwitz

Personen und ihre Darsteller:

Vera Zunft (Eleonore Dancker), Hannelore (Elisabeth Hintze), Manfred Kreinert (Hans-Joachim Recknitz), Bärbel Kreinert (Ute Göhring), Robert Hartung (Rolf Colditz), Fritz Radick (Jochen Zimmermann), Schmittchen (Curt W. Franke), Hahn (Peter Sindermann), Melles (Lothar Schneider), Klaus (Hilmar Baumann), Hubert (Helmut Fiedler), Schneefuß (Karl-Heinz Pape), Hannes (Dietmar Obst), Paul (Wolf Tiessen).

Sendedaten:

17.03.1964 Erstausstrahlung

Inhalt:

Die Handlung des Fernsehspiels (Dauer: 55 Minuten) widmete sich aktuellen Problemen des Aufbaus des Sozialismus in der DDR.
Ein Vorhaben soll schnellstens realisiert werden: ein Fundament für mehrere Öltanks soll gebaut werden. Der Auftraggeber des Projekts, vertreten durch den Diplomingenieur Kreinert (Hans-Joachim Recknitz), mahnt diesbezüglich die Einhaltung der Termine an. Doch die zuständige Bauleiterin Vera Zunft (Eleonore Dancker) will den Baubeginn noch verschieben, weil der Boden gefroren ist, und ein künstliches Auftauen könnte im Nachhinein die Stabilität der Fundamentfläche in Gefahr bringen. Gefragt ist hier also das Prinzip der absoluten Verantwortung des Fachmanns oder der Fachfrau für die auszuführenden Arbeiten.
Kreinert setzt sich darüber hinweg und überredet einen anderen Bauleiter, an anderer Stelle den Boden aufzutauen und umgehend mit der Schaffung des Fundaments zu beginnen. Um dies zu forcieren, wird der Baubrigade eine Sonderprämie zugesagt. Das allerdings hat zur Folge, dass die andere Brigade aufbegehrt, weil ihr der Auftrag entzogen wurde. Zu konstatieren ist dabei, dass das sozialistische Prinzip der materiellen Interessiertheit hier falsch angewendet wurde, die Zusatzentlohnung artet zur Bestechung aus.
Geschildert wird zudem, dass die Auseinandersetzung zwischen Kreinert und der Bauingenieurin Vera Zunft nicht nur auf beruflicher Ebene ausgetragen wird, denn vor Jahren waren die beiden ein Paar. Die Verbindung zerbrach, weil Kreinert sein Partnerin nur als Hausmütterchen an seiner Seite sehen wollte und nicht als erfolgreiches Individuum bei Ausübung einer Tätigkeit. Beide haben aber ein Kind zusammen.
Kreinert aber scheint in dieser Hinsicht unbelehrbar zu sein, denn seine jetzige Partnerin will er auch in ihr Zuhause verbannen, wogegen sich selbige nun auch zur Wehr setzt. Also geht es hier auch um die Gleichberechtigung der Frau.
Neben all diesen Grundproblemen des sozialistischen Aufbaus waren in den Handlungsablauf des Fernsehspiels weitere Konfliktfelder integriert, wie zum Beispiel Fragen der Qualifizierung und der Erziehung der Kinder. Diese “Überbelastung” an Themen konnte diese TV-Produktion aus dem Studio in Halle wohl nicht verkraften, keiner der Konflikte bzw. angesprochenen Widersprüche wurde bis zu einem Ende geführt.

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