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SAMBA (1959)

Fernsehaufführung eines Schauspiels von Ulrich Becher

Autor: Ulrich Becher
Szenenbild: Werner Schulz
Inszenierung: Kurt Rabe
Fernsehregie: Horst-Günter Flick

Personen und ihre Darsteller:

Julius Kornau (Christoph Engel), Mana (Erika Müller-Fürstenau), Parisius (Hannjo Hasse), Rosa (Anny Stöger), Hauptmann Augustin (Hans-Joachim Büttner), Blaise (Heinz Hellmich), Gomes (Karl-Heinz Rothin), Ernesto (Franz Bonnet), Condessa (Traute Sense), Heredia (Werner Dissel), Mann aus Rio (Gerhard Meyer), Zivilgardist (Dieter Schindelhauer), Tänzerin (Johanna Freiberg).

Sendedaten:

17.09.1959 Erstausstrahlung

Inhalt:

Die Uraufführung des Stücks “Samba” von Ulrich Becher (1910-1990) erfolgte im Jahre 1951 am Theater in der Josefstadt in Wien. Das wohl bekannteste Werk des deutschen Schriftstellers Becher ist das Theaterstück “Der Bockerer”, das er zusammen mit Peter Preses (1907-1961) verfasste und das auch in Österreich mit großem Erfolg verfilmt wurde.
“Samba” führte in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurück, sein Handlung spielte in Brasilien. Dieses Land war für Becher selbst wie für viele andere von den Nazis Verfolgte Zufluchtsort, Menschen unterschiedlichster Couleur trafen hier aufeinander.
Schauplatz der Handlung war ein kleines, billiges Hotel, gelegen am Rande des brasilianischen Urwalds. Es ist der Treffpunkt europäischer Emigranten, wie zum Beispiel einem k. und k. -Offizier, der noch geprägt war vom bitteren, gebrochenem Charme eine vergangenen Epoche, oder einem Kellner vom Berliner Moritzplatz, seines Zeichens ein “Nebbich”, ein Unbedeutender, oder ein kleines Wiener Mädel, das sein Schicksal mit Achselzucken annimmt und sich ihre Verliebtheit in das Leben bewahrt hat. Alle warten sie hier mit großer Sehsucht auf das Ende des schrecklichen Krieges und damit darauf, in ihre Heimat zurückkehren zu können. Doch bis dahin sind Ängste, Depressionen und das Heimweh ihre täglichen bedrückenden Begleiter. Hinzu kommen die Schikanen des hiesigen Polizeikommandanten, eines eigenartigen Zeitgenossen, der - ohne etwas davon zu verstehen - heimlich ein Anhänger von Hitler ist. Und rings um die skizzierte Situation der Emigranten ist der Karneval der Einheimischen in vollem Gange. Der Samba mit seinem wilden Rhythmus ist zum Begleiter des Hexentanzes geworden , der in der Weltgeschichte tobt.
Der deutsche Fernsehfunk realisierte diese TV-Produktion mit einem Studiogastspiel des Hans-Otto-Theaters Potsdam.

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