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BRÜDER LAUTENSACK, DIE TEIL 3 (1972)

Ein dreiteiliger Film des Fernsehens der DDR nach dem gleichnamigen Roman von Lion Feuchtwanger (Teil 3: “Siegfried hat geplaudert”)

Szenarium: Albrecht Börner/Angel Wagenstein/Hans-Joachim Kasprzik
Drehbuch: Hans-Joachim Kasprzik/Albrecht Börner
Szenenbild: Hans Mirr
Kostüme: Sybille Gerstner
Kamera: Peter Krause
Musik: Karl-Ernst Sasse
Regie: Hans-Joachim Kasprzik

Personen und ihre Darsteller:

Oskar Lautensack (Ctibor Filcik), Hannsjörg Lautensack (Klaus Piontek), Käthe Severin (Petra Hinze), Dr. Paul Cramer (Horst Schulze), Manfred Proell (Rolf Hoppe), Graf Ulrich von Zinsdorff (Hannjo Hasse), Baronin Hildegard von Trettnow (Inge Keller), Ilse Kadereit (Angelica Domröse), Dr. Fritz Kadereit (Horst Schönemann), Alois Pranner (Heinz Scholz), Architekt Sanders (Wilfried Ortmann), Agent Mantz (Heinz Suhr), Anna Tirschenreuth (Senta Bonacker), Altmann (Hans Hardt-Hardtloff), Professor Hravliczek (Johannes Curth), Gerichtsvorsitzender (Gerd-Michael Henneberg), Anwalt von Paul (Peter Kalisch), Anwalt von Oskar (Adolf Fischer), Finanzrat (Herbert Körbs), vier Beisitzer (Lothar Förster/Karl-Heinz Weiss/Holger Eckert/Albert Zahn), zwei Reporter (Jochen Diestelmann/Günther Polensen), Witwe Tischler (Ursula Möckel), Petermann (Rudolf Wolf), Albert (Christoph Beyertt), Hitler (Matthias Molter), Therese (Gertraut Last), Ali (Lanny Asibose), Mann im Ledermantel (Ulrich Kanakowski), zwei Zivilisten (Willi Neuenhahn/Fred Bachmann), Sekretär von Hitler (Kurt Kachlicki), Diener bei Trettnow (Karl-Helge Hofstadt), Postbote (Ernst Steiner).
Sprecher: Walter Niklaus/Rolf Ripperger

Sendedaten:

22.03.1973 I. PR. Erstausstrahlung; 23.03.1973 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Der Gerichtsprozess Oskar Lautensack (Ctibor Filcik) gegen Dr. Paul Cramer (Horst Schulze) wird Realität. Und Oskar geht daraus als Gewinner hervor, kann seine Popularität dadurch weiter voranbringen. Paul Cramer dagegen wird schuldig gesprochen und zu einem Jahr Gefängnis und 10000 Reichsmark Strafe verurteilt. Freunde raten ihm, das Land zu verlassen, weil sie weitere Bedrohungen für ihn voraussehen.
Lautensack ist nicht nur populär, er verfügt über ein ansehnliches Vermögen und lässt für sich und Käthe (Petra Hinze) eine Prunkvilla errichten. Doch Käthe ist entsetzt über das Bauwerk, in das sie als Herrin einziehen soll. Sie ist auch verwundert, dass Oskars übersinnlichen Kräfte ihn nicht in Kenntnis gesetzt haben, dass sie ein Kind erwartet. Insofern sucht sie die Nähe ihres Bruders, trifft sich heimlich mit ihm, und bei dieser Gelegenheit weiht Paul sie in seine Fluchtpläne ein. In Anbetracht der schlimmen Situation, in der sich seine Schwester befindet, will er seine Flucht aber verschieben und sie unterstützen. Doch dieses Zögern wird Paul zum Verhängnis, als er in die Fänge der Nazis gerät, und nun ist es Käthe, die um Hilfe für ihren Bruder bemüht ist.
Zu dieser Zeit ist es um das Ansehen der NSDAP in Deutschland nicht zum besten bestellt, weshalb sich der Stabschef der Wehrmacht höchstpersönlich zu Oskar Lautensack, dem “Seher”, begibt, um Rat und Hilfe zu erbitten. Oskar verkündet an dieser Stelle den bevorstehenden Brand im Reichstag. Und um Käthe zu beruhigen, legt Oskar für deren Bruder ein gutes Wort ein. Dazu äußern sich einige andere Parteimitglieder negativ, weil sie Oskars Kompetenzen mit diesem Eingriff als überschritten betrachten. Sein Gesuch nach Freilassung von Paul Cramer wird deshalb in unteren Instanzen erst einmal zu den Akten abgelegt.
Oskar sieht sich dadurch veranlasst, beim “Führer” (Matthias Molter) selbst vorzusprechen und bittet um eine Audienz. Zunächst scheint sich alles zum Guten zu wenden, da Hitler dem Ansinnen Oskars positiv gegenübersteht. Doch als man ihm bestimmte Äußerungen Cramers übermittelt, ordnet Hitler die Hinrichtung dessen an.
Nachdem Käthe vom Tod ihres Bruders informiert worden war, flüchtet sie in die Tschechoslowakei. Und auch über Oskars Haupt schieben sich dunkle Wolken zusammen, einflussreiche Nazis wollen ihn eliminieren. So stellt man Hannsjörg Lautensack (Klaus Piontek), vor die Wahl, seine Karriere sofort zu beenden oder das Leben des Bruders zu opfern. Nach einem Streit mit Oskar fällt Hannsjörg eine Entscheidung: er opfert das Leben des Bruders für sein Vorankommen.
Nachdem Oskar Lautensack zu Tode gekommen ist, wollen die Nazis die wahren Umstände seines Ablebens vertuschen, man stellt die Behauptung auf, er sei von Gegnern der NSDAP heimtückisch ermordet worden. Auf Befehl von Hitler erhält Oskar ein Staatsbegräbnis.

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