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ZERBROCHENE KRUG, DER (2. INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1968)

Fernsehaufführung des Lustspiels von Heinrich von Kleist

Bühnenbild und Kostüme: Helmut Wagner
Fernsehregie: Peter Deutsch
Regie: Fritz Bennewitz

Personen und ihre Darsteller:

Gerichtsrat Walter (Manfred Heine), Dorfrichter Adam (Dietrich Mechow), Licht (Martin Zehner), Frau Marthe Rall (Hildegard Dorow), Eve (Gudrun Volkmar), Veit Tümpel (Roland Richter), Ruprecht (Jörg-Detlef Panknin), Frau Brigitte (Linde Sommer), 1. Magd (Barbara Lotzmann), 2. Magd (Marianne Epheser), Büttel (Arthur Buch), Bedienter (Hasso Billerbeck).

Sendedaten:

28.05.1968 Erstausstrahlung; 26.06.1970 I. PR. Wiederholung

Inhalt:

Der Autor der literarischen Vorlage für diese Inszenierung, Heinrich von Kleist (1777-1811) war ein bedeutender deutscher Dramatiker, Erzähler und Publizist. "Der zerbrochene Krug" war 1806 entstanden und wurde im Jahre 1808 in Weimar uraufgeführt.In der Zeitschrift "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 22/1968, Seite 15, schreibt man zur Handlung und zur Bedeutung des Stücks:"Zunächst sieht es aus, als ginge das Ganze um einen exemplarischen Bagatellfall: Ein Krug wurde zerschlagen. Und dafür den Aufwand einer Gerichtsverhandlung, zumal sich der Dorfrichter Adam noch in hohem Maße unpässlich fühlt und ohne ein wichtiges Requisit seiner Richterwürde - die Perücke - amtieren muss?Doch dann wird dieser Prozess zusehends interessanter, als noch mehr in die Brüche geht als nur ein reich verzierter Krug, über dessen Vergangenheit Frau Marthe Rull so schöne Geschichten zu erzählen weiß. Im Verlauf dieser Verhandlung wird nicht nur dem Dorfrichter das Handwerk gelegt, der mit seinen Erpressungen, Betrügereien und seiner Unmoral als allgewaltiger Tyrann die Bevölkerung von Huisum terrorisiert, es wird auch die Fragwürdigkeit einer Rechtsordnung deutlich, die die Würde des Gerichts höher stellt als die Gerechtigkeit ...Heinrich von Kleists "Zerbrochener Krug" hat sich dank seiner treffenden Gesellschaftskritik, seinem unvergleichlichen Charakteren, seinen starken komischen Wirkungen, der Kraft seiner Sprache und seiner meisterhaften Komposition einen unverlierbaren Platz in unserer Nationalliteratur und in den Repertoires unserer Theater bewahrt."Der DFF präsentierte das Stück mit einer übernahme der Inszenierung des Deutschen Nationaltheaters Weimar.

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