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WARSCHAUER KONZERT (INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1968)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels von Horst Enders

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 36/1968, Seite 17; im Bild: Ingrid Michalk und Ekkehard Hahn.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 36/1968, Seite 17; im Bild: Ingrid Michalk und Ekkehard Hahn.

Autor: Horst Enders
Szenenbild: Dieter Kross
Regie: Percy Dreger

Personen und ihre Darsteller:

Rechtsanwalt Menk (Ekkehard Hahn), Christine, seine Frau (Ingrid Michalk), Rechtsanwalt Bernitsch (Fred Mahr), Frau Bernitsch (Margit Glaser), Stieber (Kurt Radeke), Polizeipräsident Lierisch (Heinrich Schmidt), Ruff (Bodo Schielicke), Kaulbach (Gerd Alverdes), Polizeiinspektor (Heinz Schulz), Trews (Thomas Neumann).

Sendedaten:

05.09.1968 Erstausstrahlung; 21.07.1969 Wiederholung

Inhalt:

Das Ehepaar Menk (Ekkehard Hahn/Ingrid Michalk), das im Mittelpunkt des Schauspiels steht, lebt in einer westdeutschen Stadt; ihr Leben verläuft ruhig und ohne große Schwierigkeiten ab. Beruflich befinden sich beide auf einem erfolgreichen Weg: der junge Rechtsanwalt Menk wird von der Presse ob seines Könnens und Talents gelobt, und seine Frau Christine, eine Pianistin, steckt in den Vorbereitungen ihres Konzertdebüts in ihrer Heimatstadt.Für ihren Premierenabend hatte sich Christine die Interpretation des "Warschauer Konzerts" von Richard Addinsell ausgewählt, ein Werk, das im Gedenken an die Opfer des Warschauer Ghettos verfasst wurde. Damit will die junge Frau ein künstlerisches Bekenntnis für eine humanistische Welt abgeben, der sie sich gefühlsmäßig verpflichtet fühlt.Zur gleichen Zeit übernahm ihr Mann die rechtsanwaltliche Vertretung des österreichischen Arbeiters Josef Stieber (Kurt Radeke), anfangs allerdings widerwillig. Doch nun gerät er mit diesem Mandat mehr und mehr in Konflikt mit dem Polizei- und Justizapparat der Stadt. Grund dafür ist, dass publik wurde, dass der jetzige Polizeipräsident Lierisch (Heinrich Schmidt) jener faschistische Offizier war, der die Verantwortung für ein Verbrechen zu tragen hat, welches im Jahre 1944 bei Warschau an einem deutschen Verwundeten begangen wurde. Stieber und Menk sind sich einig geworden, dafür Sorge zu tragen, dass die Schuldigen dieser Untat ihre gerechte Strafe erhalten. Damit geraten sie aber in Widerspruch zu den offiziellen Rechtsauffassungen in der BRD. Und die Vertreter derer gehen mit allen Mitteln gegen die Familie Wenk und Stieber vor, weil sie sich nicht in das wünschenswerte Bild der Bundesbürger einordnen wollen: so sind sie billigen Taschenspielertricks bis hin zu eindeutigen Erpressungsversuchen ausgesetzt.Christine ist davon so betroffen, dass sie es für besser hält, aus dieser Stadt wegzugehen. Doch ihr Mann ist der Meinung, dass man gegen solche Ungerechtigkeiten ankämpfen muss, und er äußert seine Gewissheit, dass sie eines Tages ihr "Warschauer Konzert" hier in dieser Stadt präsentieren wird. Es reicht offensichtlich nicht mehr aus, ein unverbindliches Bekenntnis zum Humanismus abzugeben, sondern man muss sich für ein Zusammengehen mit Kräften entscheiden, die gegen die Verwerfungen in der kapitalistischen Gesellschaft aktiv ihren Beitrag leisten wollen.
Das Ostseestudio in Rostock zeichnete für diese TV-Produktion verantwortlich.

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