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UNTERNEHMEN ÖLZWEIG (1961)

Fernsehaufführung einer Komödie in acht Bildern frei nach Aristophanes von Ewan Mac Coll

Textliche Neufassung: Werner Bernhardy
Ausstattung: Eva Stengel
Musik: Günter Hauk
Tanz: Peter Härtel
Regie: Joan Littlewood/Horst Schönemann

Personen und ihre Darsteller:

Lysistrata (Sabine Krug), Kalonike (Evamaria Bath), Myrrhine (Marga Legal), Lampito (Ostara Körner), Krytyllike (Annegret Golding), Nikodike (Ruth Maria Kemper), Paradoxydos (Kurt Steingraf), Papagyos (Otto Zedler), Chremylos (Walter Jupé), Pistheraimos (Heinz Scholz), Drakes (Gerd Ehlers), Dikreopolis (Alfred Müller), Philokleon (Walter Richter-Reinick), Präsident des Senats (Ernst Hempel), Kinesios (Helmut Müller-Lankow).

Weitere Darsteller:

Leonhard Ritter, Erich Mirek, Horst Weinheimer, Willi Narloch, Horst Westphal, Uwe-Detlev Jessen.

Sendedaten:

07.05.1961 Erstausstrahlung

Inhalt:

In der Zeitschrift "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 19/1961, Seite 15, schreibt man dazu:"Bei Zeus und allen Göttern - das hat die Welt noch nicht gesehn: Die Frauen mischen sich in die Politik! Und wie sie das machen! Den Ratsherren im alten Athen bleibt ein bisschen der Verstand stehen. Die Unbotmäßigkeit der Weiber verdirbt ihnen das schöne Geschäft - den Krieg. Und mit dem Ruf `Rettet den Krieg` stürzen sie sich in den Kampf, um die Damen an den häuslichen Herd zurückzutreiben.Weil sie den männermordenden, Leid und Elend bringenden Krieg endgültig satt haben, treten die Frauen ganz Griechenlands in den Streik. In den Bettstreik. Sie wollen ihn erst beenden, wenn die Männer Frieden schließen. Nun, welcher Mann kann gegen eine Frau an, die sich etwas fest vorgenommen hat? Außerdem stehen den Weiblichkeiten Waffen zur Verfügung, vor denen selbst die stärksten Männer kapitulieren. Und da das schwache Geschlecht unter der Führung der berühmten Lysistrata außerdem mit List und Unnachgiebigkeit, mit Charme und Verstand zu Werke geht, müssen die starken Kriegshelden schließlich klein beigeben.2500 Jahre alt ist die Geschichte, die leider nie geschehen ist, sondern der Phantasie des griechischen Dichters Aristophanes entsprang. Immer wieder erschien die freche Komödie auf den Bühnen der Welt. Sie wurde oft bearbeitet, ergänzt und aktualisiert, Auch das Berliner Maxim-Gorki-Theater spielt eine modernisierte Fassung. Und so wirkt das Stück heute erheiternd und nachdenklich stimmend wie eh und je.Diese Fernsehaufführung realisierte der DFF mit einer Direktübertragung aus dem Maxim-Gorki-Theater Berlin.

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