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TEUFELSSCHüLER, DER (1965)

Fernsehinszenierung einer Komödie von George Bernard Shaw

Deutsch von Siegfried Trebitsch
Szenenbild: Helmut Korn
Kostüme: Joachim Voelzke
Musik: Jean Kurt Forest
Inszenierung: Helmut Schiemann

Personen und ihre Darsteller:

Mrs. Dudgeon (Lotte Loebinger), Richard Dudgeon (Dietrich Körner), Christoph Dudgeon (Hans-Georg Simmgen), Essie (Christine Schorn), Pastor Anderson (Albert Hetterle), Judith (Annelene Hischer), Advokat Hawkins (Christoph Engel), General Burgoyne (Walter Jupé), Major Swindon (Heinz-Werner Pätzold), Feldwebel (Heinz Scholz) und andere.

Sendedaten:

06.06.1965 Erstausstrahlung

Inhalt:

Der irische Dramatiker, Satiriker und Politiker George Bernard Shaw (1856-1950) schrieb dieses Stück im Jahre 1897. Es führt in das Jahr 1777, in die Zeit der amerikanischen Befreiungskriege und damit der Erringung der Unabhängigkeit der bis dato englischen Kolonien.Im kleinen Provinzstädtchen Websterbridge kann man an allen Stellen den Geist spießigen Bürgertums spüren. Die Einwohner selbst halten sich für ehrbare Leute, achten auf ihren Ruf und sind alle fromm. In diesen Zeiten haben sie es schwer und sehen Unheil auf sich zukommen, denn die Engländer sind leicht geneigt, Widerständler mit dem Tod am Galgen zu bestrafen. Die Anzahl der rings um Westerbridge aufgestellten Galgen wächst täglich. Wo bleibt da die viel beschworene christliche Nächstenliebe? Jeden der Einwohner dieses Städtchens kann das harte Urteil von Major Swindon (Heinz-Werner Pätzold) treffen, nicht nur Dick Dudgeon (Dietrich Körner), einen Außenseiter und Rebellen, der auch "Teufelsschüler" genannt wird, oder Pastor Anderson (Albert Hetterle), das christliche Oberhaupt der Gemeinde.Ein äußerst interessante Figur hatte Shaw mit dem "Teufelsschüler" gezeichnet. Er lehnt sich gegen die Heuchelei der Puritaner auf, weshalb er von diesen auch gemieden wird. Er bekennt sich zur Figur des Teufels ganz anders als die Mehrheit, denn er sieht in ihm einen Prometheus, also quasi ein Positivum in der Geschichte der Menschheit, dass man zu Unrecht geschasst hatte. Als dessen "Schüler"sieht er sich als Held, der sich für andere Menschen und für die Gerechtigkeit einsetzt und der auch bereit ist, sich für die Freiheit des amerikanischen Volks zu opfern. Für die Oberflächlichen ist er eine Schande fürs Volk, wer tiefer blickt, weiß den "Teufelsschüler" zu schätzen.Doch wie werden sich die ach so braven Bürger verhalten, wenn sie alle in Gefahr schweben? Shaw lässt in seiner Komödie trotz aller kritischen Aspekte die Gerechtigkeit siegen, und dabei will er sein Publikum amüsant unterhalten - das ist sein Ziel.

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