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TAG FüR MICH, EIN (1957)

Fernsehaufführung des Schauspiels von Otto L. Fischer

Deutsch von Erland Erlandsen
Fernsehbearbeitung: Hans-Dieter Mäde/Gottfried Grohmann
Ausstattung: Erich Geister
Musik: Günter Hauk
Regie: Hans-Dieter Mäde
Fernsehregie: Hans-Joachim Hildebrandt

Personen und ihre Darsteller:

Der Vater (Hermann Dieckhoff), Marie, die Mutter (Friedel Nowack), Benny, der älterer Sohn (Manfred Borges), Vera, die Tochter (Erika Müller-Fürstenau), Lars, der jüngere Sohn (Hilmar Thate), Ida, Bennys Frau (Evamaria Bath), Veras Freund (Erich Mirek), Minna, ein junges Mädchen (Annegret Golding), Christian, ein Gastwirt (Heinz Scholz), Meta, ein Serviermädchen (Waltraud Lohrmann), der Verwalter (Fritz Bornemann), die Blondine (Carola Braunbock).

Sendedaten:

29.12.1957 Erstausstrahlung; 17.04.1958 WDHL; 10.10.1958 WDHL;18.08.1960 WDHL.

Inhalt:

Die Handlung des Stücks führt ihn eine dänische Stadt, in die Wohnung eines Hinterhauses. Hier wohnt ein Ehepaar mit seinen erwachsenen Kindern. Eines Tages verlässt die Mutter (Friedel Nowack) ihre Familie, ohne ihren Mann oder die Kinder zu informieren, einfach um einmal aus dem quälenden Alltagseinerlei und der Gleichgültigkeit und Gewohnheit einer langen Ehe herauszukommen. Ihr Weg führt sie in ein Dorf am Meer, wo sie ihre Kindheit verlebt hatte. Hier versucht sie, sich über die Leere ihrer kleinbürgerlichen Existenz im Klaren zu werden und ihrer inneren Einsamkeit zu entfliehen - die Frau gönnt sich ein besonderes Erlebnis mit einem "Ausgangstag".Für den Mann und ihre Kinder ist dieser eine Tage "Urlaub", den sich die Mutter nach 40 Jahren Ehe einräumte, ein Tag der Unruhe und des rastlosen Suchens nach der Person, die immer für die Familie da war oder besser: für Mann und Kinder da zu sein hatte. Doch es wird eine Art von Selbstbesinnung und -erkenntnis geben, die die Familie erfasst.Als der Rest der Familie die Mutter schließlich in einem Dorfgasthof am Meer entdeckt, nimmt sie die Ihren in die Arme und kehrt mit ihnen in ihr gemeinsames Zuhause zurück. Denn es ist auch ein gutes Gefühl, gebraucht zu werden. Und dieses Ereignis hat auch dazu geführt, dass man nun zusammen versuchen will, die bisherige Lebensatmosphäre zu entgiften und zu entkrampfen, und auch auf all die kleinen Lügen und Unaufrichtigkeiten kann die Familie ab jetzt verzichten. Ob sich die Familie nun für immer ein besseres Zusammenleben erarbeitet hat, kann niemand garantieren, aber nach so einem besonderen Tag besteht zumindest die Hoffnung darauf.Die Fernsehaufführung dieses Stücks wurde mit einem Gastspiel des Maxim-Gorki-Theaters, Berlin, im Deutschen Fernsehfunk realisiert.

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