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SOUPER (1957)

Ein Fernsehspiel nach dem Einakter von Franz Molnar

Szenenbild. Arthur Büttner
Kamera: Klaus Dorner/Ingrid Rosemann/Dieter Naujek
Inszenierung: Heinz Seibert

Personen und ihre Darsteller:

Der Hausherr (Josef van Santen), seine Frau (Elisbeth Suessenguth), der Doktor (Herwart Grosse), seine Frau (Ilse Kuklinski), der Major (Hans Eggerth), Frau Major (Loni Michelis), der junge Mann (Hans-Jürgen Degenhardt), Frau Baronin (Anni Haupt), der Kriminalinspektor (Paul R. Henker)und andere.

Sendedaten:

02.09.1957 Erstausstrahlung

Inhalt:

Das Stück "Souper" des ungarischen Schriftstellers und Journalisten Franz Molar (1878-1952) wurde am 05. Juni 1915 an einem Lustspieltheater in Budapest uraufgeführt.Der Herr Generaldirektor (Josef van Santen) feiert mit einem illustren Kreis feiner Leute das 40jährige Jubiläum seines Bankhauses. Diese 40 Jahre waren eine Zeit lukrativer und erfolgreicher Geschäfte. Dass dies so war, verdankt der Herr des Hauses auch dem Verband christlicher Unternehmer und nicht zuletzt den Regierungen, die entsprechende Rahmenbedingungen für diese Brache garantierten. Also gibt sich der Generaldirektor leutselig in diesem erlauchten Kreis und lobt die Treue und Ergebenheit der versammelten Freunde und Bekannten. Man habe ja auch selbst immer korrekt und loyal agiert.Das nicht erwartete Erscheinen eines Kriminalsinspektors (Paul R. Henker) verleiht dann der Festivität eine überraschende und auch peinliche Wendung. Es ist schon eine heikle Situation, dass dieser Beamte das Ansinnen vorträgt, den Gastgeber verhaften und das Haus durchsuchen zu wollen. Plötzlich geben sich auch die Gäste ganz anders, wollen mit dieser "Sache" nichts zu tun haben und distanzieren sich vom ehrenwerten Herrn Generaldirektor. So erscheinen die ganzen geladenen Gäste als demaskierte Wendehälse. Doch auch der "Inspektor" steht unversehens ohne Maske da: er entpuppt sich als eigentlich gutmütiger Verwandter aus der Provinz, der sich zur Erheiterung der Gäste einen Scherz erlauben wollte. Doch die Gäste sind eher schockiert als erheitert, eisiges Schweigen hat die Runde ergriffen, nur der "Beamte" lässt es sich bei bester Laune gut schmecken. Nachdem die feinen Herrschaften dann ihren Schrecken überwunden haben, debattieren sie mit pathetischen Phrasen über die Erfolge des Herrn Generaldirektors und lobpreisen seine korrekten Verhaltensweisen.

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