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PROZESS RICHARD WAVERLY (1964)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels von Rolf Schneider

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 44/1964, Seite 18; im Bild von links: Herwart Grosse und Hans Lucke.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 44/1964, Seite 18; im Bild von links: Herwart Grosse und Hans Lucke.

Autor: Rolf Schneider
Szenenbild: Karl-Heinrich Schmidt
Inszenierung: Wolf Dieter Panse

Personen und ihre Darsteller:

Anderson (Herwart Grosse), Cathie (Barbara Dittus), Lewis (Hans Lucke), Assistent (Gerd-Michael Wagner), Richard Waverly (Reimar-Johannes Baur), Richter (Kurt Wenkhaus), General Stout (Adolf-Peter Hoffmann), Charles (Heinz Hinze), Gladys (Elfriede Neé), Humphry (Hannjo Hasse), Harrison (Eberhard Esche), Webbs (Helmut Bruchhausen), Schriftführer (Günther Margo/Ursula Blank/Kurt Sperling), Geschworene (Erich Altrock/Zymunt Mierzwiak/Alexander Wikarski/Bruno Trotsch).

Sendedaten:

29.10.1964 Erstausstrahlung; 12.11.1964 WDHL; 30.07.1965 WDHL; 28.08.1967 WDHL.

Inhalt:

Claude Robert Eatherly war im Jahre 1945 ein junger amerikanischer Offizier, der eine sehr traurige "Berühmtheit" erlangte: Er führte am 6. August 1945 die Aktion des Atombombenabwurfs auf Hiroshima als Wetterreconnaissance-Flieger an. Seine Kameraden kannten Eatherly bis dato als einen lustigen Draufgänger und Charmeur. Etwa im Jahre 1954 tauchte dann der Name dieses "Kriegshelden" in vielen Artikeln der Weltpresse auf, es hieß, der Mann habe einen Schock erlitten, ausgelöst durch die Erinnerungen an den Atombombenabwurf und bedrückende Schuldgefühle. Eatherly hatte zu dem das Bedürfnis, sich der Welt in dieser schlimmen Sache mitzuteilen, um eine eindringliche Warnung an die Menschen vor einem Atomkrieg abzugeben. Der ehemalige Pilot wurde danach von offizieller amerikanischer Seite als verwirrt und irre diskreditiert und in eine Anstalt verbracht.Aber die Freunde von Eatherly sorgten dafür, dass seine Appelle gegen die Atomwaffen und einen atomaren Krieg an die öffentlichkeit gelangten. Eahterly hatte sich gewandelt: Er war zu einem aufrechten Menschen geworden, der aus eigenem Erleben heraus seine Stimme gegen die Atombombe erhob. Da sich die Wirkung der Worte des ehemaligen Piloten ständig erhöhte, verschärften auch die reaktionären Kräfte in den USA ihre Attacken gegen ihn. Um ihn endgültig zum Schweigen zu bringen, wurde ein Entmündigungsprozess gegen Eatherly initiiert!Dieser Prozess war für den Autor dieser TV-Produktion der Ausgangspunkt für das Entstehen seines Schauspiels. Künstlerisch überhöht, werden darin die Versuche und Methoden entlarvt, mit denen die Kämpfer gegen die Atombombe und einen Atomkrieg in Verruf gebracht werden sollen.Die Inszenierung für das Fernsehen erfolgte mit einem Studiogastspiel des Ensembles des Deutschen Theaters Berlin.

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