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PROFESSOR MAMLOCK (INSZENIERUNG 50ER JAHRE) (1958)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels von Friedrich Wolf

Autor: Friedrich Wolf
Bildgestaltung: Jürgen Degenhardt
Szenenbild: Albrecht Langenbeck
Kamera: Klaus Dorner/Hannelore Großmann/Ingrid Rosemann
Inszenierung: Werner Schulz-Wittan

Personen und ihre Darsteller:

Professor Mamlock, Chefarzt (Martin Flörchinger), Dr. Carlsen, Oberarzt (Siegfried Weiß), Dr. Hirsch. I. Assistenzarzt (Gerry Wolff), Dr. Hellpack , II. Assistenzarzt (Gerd Michael Henneberg), Dr. Inge Ruoff, III. Assistenzarzt (Christa Gottschalk), Schwester Hedwig (Dorothea Volk), Simon, Krankenpfleger (Walter Richter-Reinick), Dr. Seidel, Chefredakteur (Heinz Hinze), Ellen Mamlock, Mamlocks Frau (Lisa Macheiner), Rolf, sein Sohn (Uwe-Jens Pape), Ruth, seine Tochter (Monika Plötner), Ernst, Jungkommunist (Dieter Perlwitz), verwundeter Arbeiter (Erich Mirek).

Sendedaten:

14.09.1958 Erstausstrahlung; 13.03.1959 Wiederholung

Inhalt:

Friedrich Wolf (1888-1953), ein deutscher Arzt, Schriftsteller und kommunistischer Politiker, verfasste dieses Drama im Jahre 1933, nachdem er in Folge der Machtergreifung durch die Nazis aus Deutschland emigrieren musste.Hans Mamlock (Martin Flörchinger), ein jüdischer Arzt, Leiter einer chirurgischen Klinik, wird nach der Wahl Hitlers zum Reichskanzler aus seiner politischen Naivität herausgerissen, als ihm der braune Terror mit Macht begegnet. Mamlock steht als Symbol für den Typ deutscher Intellektueller, den die Nazis zerbrachen, weil er in politischer Hinsicht - als "Demokrat" und überzeugter Kämpfer des 1. Weltkriegs - dem nichts Entscheidendes entgegensetzen konnte. Vage ist seine Hoffnung, dass seine Sohn und die jungen Menschen allgemein einen Weg finden werden, der frei ist von den Unmenschlichkeiten, wie sie die Faschisten Tag für Tag vollziehen.Die Vorlage von Friedrich Wolf wurde auch 1960/61 von der DEFA verfilmt. Regisseur war hier Konrad Wolf, ein Sohn des Autoren, in der Titelrolle agierte Professor Wolfgang Heinz.

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