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PROZESS GEGEN DIE GRÄFIN KWILECKI, DER (1966)

Ein Fernsehspiel aus der Sendereihe “Pitaval des Kaiserreichs” von Professor Friedrich Karl Kaul und Walter Jupé

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 10/1966, Seite 15; im Bild: Helga Göring und Erich-Alexander Winds

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 10/1966, Seite 15; im Bild: Helga Göring und Erich-Alexander Winds

Autoren: Friedrich Karl Kaul/Walter Jupé
Dramaturgie: Aenne Keller
Szenenbild: Klaus Poppitz
Kostüme: Joachim Voelzke
Kamera: Lothar Noske/Harri Münzhardt/Gerhard Leist/Reiner Hofmann/Karl-
Heinz Kirchhoff
Aufnahmeleitung: Heinz Gellert/Peter Herrmann
Regie-Assistenz: Hans-Hartmut Krüger
Regisseur: Wolfgang Luderer

Personen und ihre Darsteller:

Gräfin Kwilecki (Helga Göring), Graf Kwilecki (Erich-Alexander Winds), Graf Hektor Kwilecki (Walter Jupé), seine Frau Valeska (Gerlind Ahnert), Hedwig (Anne Dessau), Justizrat Jeretzki (Heinz Scholz), Sanitätsrat Dr. Rosinski (Friedrich Richter), Hechelski (Edwin Marian), Dr. Wronker (Wolf-Dieter Panse), Maria (Vera-Reneé Kubsch), Isabella (Astrid Deinzer), Aniela, Hedwigs Mutter (Brunhild Schultze), Lehmann, Gerichtsvollzieher (Karl Kendzia), Morawski, Händler (Fred Praski), Antonia Wieckowska (Helga Raumer), Pfarrer (Hans Bussenius), Frau von Moszczewska (Trude Brentina), Frau von Moszcrowska (Traute Sense), die alte Knosska (Bella Waldritter), Tochter Bronislawa (Hannelore Wüst), Hebamme Ossowka (Else Wolz), Einzelrichter (Hans-Hartmut Krüger), Rechtsanwalt Egerer (Wolfgang Brunecker), Leutevogt Kaszmarek (Ziegmunt Mierzwiak), Landarbeiter Ibszcinski (Frantisek Palka), Cäcilie Parcza (Angela Brunner), Landrat (Hans-Joachim Blochwitz), Vorsitzender des Gerichts (Heinz Hinze), 1. Staatsanwalt (Horst Gill), Kutscher Wilke (Walter Richter-Reinick), Hofmaler Vogel (Hans Klering), Hauptmann Ziegler (Kurt Müller-Reitzner), 1. Journalist (Rudolf Napp), 2. Journalist (Fred Leuschner) und Georg Helge.
Anmerkung: Diese Besetzungsliste wurde auf Grundlage einer Mail des DRA vom 02.10.2018 aktualisiert.

Sendedaten:

06.03.1966 Erstausstrahlung; 09.12.1969 II. PR. Wiederholung

Inhalt:

Dieser Fall aus der Reihe “Pitaval des Kaiserreichs” entstand auf der Grundlage von Akten eines groß angelegten Betrugs; im Mittelpunkt dessen stand ein Kind. Die Auseinandersetzung um dieses Kind sollte zur Entscheidung über den Besitz des Majorats Wroblewa führen. 1903, im Januar, wurden die Gräfin Kwilecki (Helga Göring) und ihr Mann (Erich-Alexander Winds) verhaftet. Nach diversen Ermittlungen wurde im Oktober des selben Jahres vor einem Schwurgericht in Berlin der Prozess wegen Kindesunterschiebung gegen das Ehepaar eröffnet. Verhandelt wurde vorrangig über den 6jährigen Sohn der Kwileckis, Josef Adolf Stanislaus, geboren am 21. Januar 1897 in Berlin - zumindest hatte das die Gräfin so zu Protokoll gegeben. Das bedeutete, dass sie im 51. Lebensjahr dem Erben des Majorats das Leben geschenkt hatte und dass dieser Junge zukünftiger Besitzer des riesigen Gutes Wroblewa in der Provinz Posen sein würde. Das war für die weitere Existenz der verschuldeten gräflichen Familie von großer Bedeutung. Die Gräfin hatte zwar zwei erwachsene Töchter, aber diese hätten das Gut nicht erben können, denn das Majorat war an die Erbfolge gebunden, und damit war bestimmt, dass nur der älteste leibliche Sohn das Erbe antreten konnte.
Dieses Glück schien dem gräflichen Paar im fortgeschrittenen Alter zu Teile zu werden. Zerstört wurden damit die Ambitionen des gräflichen Vetters Hektor (Walter Jupé), der das Erbe schon fest für seine Person verplant hatte. Somit erklärte sich auch sein nachdrücklich vorgebrachter Zweifel an der “Echtheit” des nunmehr Erbberechtigten. Seinem Ansinnen kam entgegen, dass vor Gericht eine zweite Mutter, Cäcilia Parcza (Angela Brunner), auftrat und behauptete, dass Josef ihr Kind sei. Fraglich war nun, ob Cäcilia wirklich die leibliche Mutter des Jungen war oder ob sie von Graf Hektor “engagiert” worden war, damit er seinen Interessen vor Gericht durchsetzen konnte.

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