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LEUTE AUF DANGAARD, DIE (INSZENIERUNG 50ER JAHRE) (1957)

Ein Fernsehspiel nach dem Drama von Martin Andersen Nexö

Fernsehbearbeitung: Gerhard Jarolim
Szenenbild: Horst Hennicke
Kostüme: Elisabeth Lützenberg
Kamera: Ingrid Rosemann/Klaus-Dieter Ahlgrimm/Klaus Dorner
Regie: Fred Mahr

Personen und ihre Darsteller:

Witwe Bohn (Ruth Baldor), Albert Bohn (Horst Guntermann), Marie Olsen (Lissy Tempelhof), Per (Horst Naumann), Anders (Hannes Schille), Hans (Fritz Decho), Holm (Ernst Riebold), Magd Charta (Hanna Rieger), Tina (Maika Joseph), Mamsell Köller (Charlotte Küter), Fviza (Judith Harms), Erik (Werner Segtrop), Sparkassendirektor (Hans Eggert).

Sendedaten:

21.04.1957 Erstausstrahlung

Inhalt:

Die Werke des Dichters Martin Andersen Nexö (1869-1954) sind eng mit dem Leben einfacher Leute und der Forderung nach einem menschenwürdigem Dasein verbunden.Das dramatische Werk "Die Leute auf Dangaard" hatte Fred Mahr im Jahre 1957 für den DFF in Szene gesetzt. Geschildert wird darin der Niedergang der Großbauernfamilie Bohn, die Eigentümer eines überschuldeten Gutshofs in Dänemark ist. Unter den Bediensteten herrscht große Unruhe, weil sie nicht mehr gewillt sind, die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen hinzunehmen. In ihrem Namen mahnt der Großknecht Per (Horst Naumann) menschenwürdiges Verhalten bei den Bohns an. Er ist quasi die positive Gestalt des Stückes und einer, dem die Zukunft gehören wird, während dessen der junge Bohn als verkommener Schwächling präsentiert wird, der versucht, durch Spekulationen wieder zu Geld zu kommen. So hat die kranke Witwe Bohn (Ruth Baldor) große Mühe, die herrschaftlichen Zügel in der Hand zu halten. Da sie erkennt, dass auf ihren eigenen Sohn kein Verlass ist, versucht sie, Per für ihre Sache zu gewinnen; doch er beharrt auf seinen Vorstellungen von der Neuordnung des landwirtschaftlichen Betriebs. Selbst als publik wird, dass er der uneheliche Sohn des Großbauern ist, ändert Per seine Meinung nicht. Schließlich übertragen die Gläubiger der heruntergekommenen Wirtschaft selbige auf Per, der dies in der Hoffnung annimmt, dass er seine Träume nun Realität werden lassen kann.Im Jahre 1968 wurde die literarische Vorlage von Nexö ein zweites Mal vom DFF zur Aufführung gebracht, verantwortlich zeichnete dafür das Ostseestudio in Rostock.

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