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LIEBENDEN DER COSTA BRAVA, DIE (1962)

Ein Fernsehspiel von Paul Herbert Freyer

Autor: Paul Herbert Freyer
Dramaturgie: Erika Scheel
Szenenbild: Herbert Goralczyk
Inszenierung: Hans-Joachim Hildbrandt

Personen und ihre Darsteller:

Vera Brühle (Ingeborg Ottmann), Sylvia, ihre Tochter (Evelyn Cron), Dr. Günter Baum (Edwin Marian), Fred Ihlt, Reporter (Wolfgang Lohse), Rodus, Kriminalkommissar (Peter-Paul Goes), Katt, Kriminaldirektor (Horst Friedrich), Dr. Seifert, Landesg. (Hans Pitra), Dr. Roth (John Knittel), Dr. Möser, Rechtsanwalt (Arthur Jopp).

Weitere Darsteller:

Irene Eisermann, Gustav Stähnisch, Albert Zahn, Werner Dissel, Hildegrad Röder, Hans Knötzsch, Harald Engelmann, Hermann Hiesgen, Ingeborg Ahrends, Guido Matscheck.

Sendedaten:

04.09.1962 Erstausstrahlung

Inhalt:

Dr. Baum (Edwin Marian) ist als so genannter Kassenarzt in Westdeutschland tätig, er ist Inhaber einer Arztpraxis für "kleine Leute". Damit wäre eigentlich gesagt, dass er in dieser Position keine großen Reichtümer anhäufen kann. Doch weit gefehlt - Dr. Baum besitzt bzw. besaß einige Mietshäuser, eine Villa am Starnberger See und ein "bescheidenes" Wochenendhäuschen an der spanischen Costa Brava. Womit hatte er diese Millionen verdient, um sich das alles leisten zu können? Mit welchen Personen hat er diverse Geschäfte abgewickelt, die so viel Geld in seine Kasse spielten?Dr. Baum selber kann dazu keine Auskünfte mehr geben, denn er und seine Haushälterin fielen einem Doppelmord zum Opfer. Die Mordkommission der Kripo nimmt ihre Ermittlungen auf, zeigt aber kein Interesse daran, sich mit diesen nahe liegenden Fragen zu befassen. Offensichtlich wurde bei den Beamten niemand stutzig ob des Widerspruchs zwischen seinen möglichen Einkünften als Kassenarzt und seinen Reichtümern! Allein die zahlreichen Damenbekanntschaften des Arztes erregen halbherzig ihr Interesse. Generell findet die Polizei keine Ansatzpunkte, die auf ein Gewaltverbrechen hindeuten; sie schließt die Akte mit dem Eintrag "Selbstmord".Doch der Fall ließ sich nicht ohne weiteres unter den Tisch kehren, er blieb im Blickwinkel der öffentlichkeit. Es wurde ruchbar, dass sich die Kripo bei der Bearbeitung des Falls nicht naiv verhalten hatte, sondern (bewusst) Dienstpflichten verletzte. So stellte sich heraus, dass die Mordwaffe von Hand zu Hand gereicht wurde, und aus den Cognacgläsern, die offensichtlich vor der Tat benutzt wurden, bedienten sich die Beamten, um etwas von dem edlen Tropfen abzubekommen. All das ließ vermuten, dass man gar keinen Mord aufklären wollte, sondern alles tat, um einen Selbstmord zu konstruieren. Also wurde der Fall dann doch zu den Akten gelegt und die Toten wurden begraben. über alles Geschehene wäre dann Gras gewachsen, wenn dies nicht von einer Kleinigkeit verhindert worden wäre ...Paul Herbert Freyer schrieb sein Fernsehspiel nach Tatsachenberichten aus der BRD; diese wurden in der öffentlichkeit als Prozess um Vera Brühne sehr bekannt.

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