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KÖNIG KARL (1968)

Ein Fernsehspiel von Klaus Wolf

Autor: Klaus Wolf
Dramaturgie: Werner Mühle
Szenenbild: Dietrich Singer
Musik: Günter Hauk
Regie: Gerhard Respondek

Personen und ihre Darsteller:

Karl Dorn (Peter Borgelt), Katharina Dorn (Evamaria Bath), Kraushaar (Manfred Borges), Hindenburg (Horst Quednow), Busse (Peter Aust), Dr. Wagner (Rudolf Christoph), Fischer (Peter Kalisch), Sander (Peter Sturm), Minister (Arno Wolf).

Weitere Darsteller:

Fred Alexander, Ruth Glöss, Erika Göpelt, Fritz Ernst Fechner, Angelika Heimlich, Heinz Hinze, Alfred Lux, Joe Schorn, Horst Westphal.

Sendedaten:

18.06.1968 Erstausstrahlung; 26.08.1968 WDHL; 11.08.1969 WDHL.

Inhalt:

König Karl ist kein Adliger aus dem 17. Jahrhundert, er ist ein Zeitgenosse aus dem Jahr 1968. Den Titel eines "Königs" hat sich Karl (Peter Borgelt) mit dem Ruf erworben, ein Spitzenmann unter den Schleifern zu sein, also ein exzellenter Facharbeiter, ein Mann mit goldenen Händen. Und eine Person, die zu jeder Zeit das "Gehirn einschaltet", so etwa, als er Patentinhaber mit der neuartigen Herstellung von Schleifschnecken wurde.Auf diese Erfindung ist Karl stolz, aber die Zeit ist kurzlebig, und so eine Krone verblasst schnell im Angesicht neuer Herausforderungen, die in Produktion und Gesellschaft anstehen. Also benötigt Karl eine neue Krone, wenn er weiterhin der "König" bleiben will. Anregungen dazu holt er sich auf einer Messe, wo er unter anderem sieht, dass man sogar mit Elektrolyse schleifen kann. Das sachkundige Hinterfragen seines Sohnes zu dieser Thematik macht Karl klar, dass er bestimmte Grenzen seines Wissens erreicht hat. So nutzt er fünf Tage seines Resturlaubs, nicht, wie von seiner Frau (Evamaria Bath) gut gemeint, in den Bergen, sondern in einer großen Bibliothek, wo die "Aussichten" auch gut sind, um seinen Wissen auf den neuesten Stand zu bringen. Damit hat Karl den ersten Schritt zur Eroberung einer neuen Krone schon beschritten.Das Fernsehspiel wollte in der Weise aufzeigen, welche Möglichkeiten und Wege die Menschen im Sozialismus bei der Entfaltung ihrer Schöpferkraft und damit ihrer Persönlichkeit haben.

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