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KLEINBÜRGER, DIE (INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1968)

Fernsehinszenierung: Szenen aus dem Hause Bessjemenows von Maxim Gorki

Deutsch von August Scholz
Szenenbild: Erich Geister
Kostüme: Helga Dürwald
Musik: Tilo Müller-Medek
Bildregie: Margot Thyret
Regie: Fritz Göhler

Personen und ihre Darsteller:

Bessjemenow (Adolf-Peter Hoffmann), Akulina, seine Frau (Gisela Morgen), Pjotr, sein Sohn (Arno Wyzniewski), Tatjana, seine Tochter (Ingrid Rentsch), Nil (Klaus-Dieter Manchen), Pertschichin (Fritz Links), Polka (Bärbel Bolle), Jelena (Katja Paryla), Teterew (Helmut Müller-Lankow), Schischkin (Otmar Richter), Zwetajewa (Waltraud Kramm), Stepanida (Trude Bechmann), Arzt (Johannes Maus).

Sendedaten:

24.03.1968 Erstausstrahlung; 28.03.1968 WDHL; 24.02.1970 II. PR. WDHL.

Inhalt:

Der berühmte russisch-sowjetische Schriftsteller Maxim Gorki (1868-1936) schuf das Theaterstück "Die Kleinbürger" im Jahre 1901.Zwei Personen stehen sich in diesem Stück quasi symbolisch gegenüber: der Handwerker Bessjemenow (Adolf-Peter Hoffmann), Inbegriff des Kleinbürgers, der an überholten Haltungen hängt, und sein Pflegesohn Nil (Klaus-Dieter Manchen), ein Eisenbahner, stellvertretend für das Proletariat, welchem die Zukunft gehört und das mit seiner Arbeit die Werte für die Menschen schafft.Nil hat präzise Vorstellungen, wie und wofür er leben möchte, Arbeit ist für ihn eine Möglichkeit, die Umwelt zu verändern und das Leben schöpferisch zu gestalten - ganz im Gegenteil zu Bessjemenows leiblichen Kindern, die ein unproduktives Verhältnis zum Leben charakterisiert. Sie erkennen zwar mit Abscheu das Wesen der alten Ordnung, sind aber nicht in der Lage, sich mit den Kräften zu verbinden, die in der Lage sind, die alte Gesellschaftsordnung zu überwinden und eine neue menschenwürdige aufzubauen. Und für Bessjemenow ist Arbeit vordergründig ein Mittel zur Bereicherung und zur Erringung von Macht. Menschliche Beziehungen sind vom Geld abhängig, wer hat, der hat.Der Lokomotivführer Nil steht für das positive Bild eines proletarischen Helden. Für ihn ist die Arbeit, wenn sie auch schwer sein mag, ein Bedürfnis, sie bringt ihn in Verbindung mit anderen Arbeitern, in deren Kreis er sich wohl fühlt. Jeder ist bereit, für den anderen da zu sein.(So weit einige Ausführungen im Stile der Ankündigung der "Kleinbürger" durch die Zeitung "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 12/1968, Seite 13; daraus ergab sich in Bezug auf dieses Stück eine primitive Zeichnung in "schwarz" und "weiß", also in gut und böse, die Gorkis Stück nicht gerecht wird.)

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