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IMMER AM WEG DEIN GESICHT (1960)

Ein Fernsehfilm von Rudolf Böhm

Drehbuch: Rudolf Böhm/Achim Hübner
Dramaturgie: Dr. Walter Schmitt
Szenenbild: Hans Poppe
Kostüme: Werner Bergmann
Kamera: Otto Merz
Musik: Günter Hauk
Regie: Achim Hübner

Personen und ihre Darsteller:

Sonja (Zofia Slaboszowska), Herbert (Jürgen Frohriep), Baumann (Ernst Kahler), Sokolow (Bruno Carstens), Kuleschow (Peter Paul Goes), Sascha als Kind (Bernd Trewend), Sascha (Thomas Weisgerber), der Bärtige (Günter Naumann), alte Frau (Lotte Loebinger), Rima (Eva-Maria Hagen), Gestapo-Chef Brüser (Siegfried Kilian), Blaschke (Peter Dommisch), Feldgendarm (Günter Neubert), Rhode (Jochen Thomas), Lehrerin (Maria Pop-Wassilewa), Wolodja (Achim Hübner), SS-Dolmetscher (Jochen Bartel), SS-Gruppenführer (Jochen Diestelmann), Tänzer (Fritz Krüger), Tänzerin (Rita Behlau), Olga (Karin Patzelt), Lena (Sigrid Göhler).

Sendedaten:

27.12.1960 Erstausstrahlung; 17.01.1961 WDHL; 19.04.1961 WDHL; 09.11.1961 WDHL; 13.03.1963 WDHL; 28.04.1965 WDHL; 12.07.1968 WDHL; 02.09.1982 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Der Autor dieser TV-Produktion, Rudolf Böhm, griff bei der Erarbeitung des Szenariums auf eigene Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg zurück. Handlungsort sind die Wälder um Minsk. Erzählt wird eine nicht alltägliche und zugleich erschütternde Liebesgeschichte zwischen der sowjetischen Partisanin Sonja (Zofia Slaboszowska) und dem jungen deutschen Soldaten Herbert (Jürgen Frohriep).Im Kriegsjahr 1944 flüchtet Herbert vor der Feldgendarmerie, um sich einer Verhaftung und damit dem sicheren Todesurteil zu entziehen. Mehr oder weniger ziellos irrt er , wie ein gehetztes Wild, durch die Wälder um Minsk. In eben diesen befindet sich auch die Lehrerin Sonja aus Minsk: sie wurde durch den deutschen Sicherheitsdienst verhaftet, da man aber die erhofften Informationen aus ihr nicht herauspressen konnte, wurde sie auf freien Fuss gesetzt und war damit vor den Zudringlichkeiten des SD-Chefs Brüser (Siegfried Kilian) erst einmal sicher. Herbert hatte die Verhaftung der jungen Frau hautnah miterlebt, was bei ihm einen nachhaltigen Eindruck hinterließ. Schließlich werden Sonja und Herbert von Partisanen aufgegriffen, die sich in den Wäldern um Minsk versteckt hielten.Die Leute dieser Widerstandgruppe, darunter auch der deutsche Kommunist Baumann (Ernst Kahler), vertrauen aber weder den Worten der Lehrerin noch denen des Soldaten Herbert. Schließlich hatten die Faschisten Sonja festgenommen, um sie über den gefangen genommenen Partisanen Kuleschow (Peter Paul Goes) auszuhorchen. Und auf einmal war sie wieder frei. Das ist in den Augen der Partisanen sehr dubios, und so verlangt Baumann von Sonja, zu Büser zurückzukehren, so wie dieser es eingefordert hatte. Doch mit der intensiven Versicherung Sonjas, dann nicht mehr leben zu können, lassen die Kämpfer von ihrem Ansinnen ab und Sonja darf bei ihnen bleiben.Herbert seinerseits, der durch seine konsequente antifaschistische Haltung das Vertrauen der Partisanen und die zarte Zuneigung Sonjas gewinnen konnte, wird in die Aktivitäten derer einbezogen: er soll sich an der Befreiung von Kuleschow beteiligen. Doch dann gerät Herbert in ein schlechtes Licht, als man in seiner Feldbluse ein verstecktes EK I findet. Nicht nur die Partisanen sind von ihm enttäuscht, sondern auch Sonja. Sie entscheidet sich dafür, selbst zu Brüser zu gehen und die Rettung Kuleschows zu wagen.Kuleschow wird durch die kühne Aktion Sonjas und der Partisanen aus den Händen der Gestapo befreit. Auch Herbert hatte seinen Anteil zur Befreiung Kuleschows geleistet und bei den Partisanen das Vertrauen zurückgewonnen. Nur Sonja sieht in jedem Deutschen nun einen Brüser, was ihrem Verhältnis zu Herbert schadet. Erst durch eine nachhaltige Auseinandersetzung zwischen Baumann und Sonja wendet sich das Blatt, die Liebe zwischen Sonja und Herbert flammt neu auf. Seite an Seite kämpfen die Liebenden nun gegen den gemeinsamen Feind, die deutschen Faschisten. Doch bei einer Partisanenaktion kommt Sonja zu Tode. Für Herbert bleibt sie unvergesslich.

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