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MANN DES TAGES, DER (TV-INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1963)

Ein Fernsehspiel von Terence Rattigan

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 17/1963, Seite 24; im Bild: Harry Studt und Rolf Ludwig (v. li.)

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 17/1963, Seite 24; im Bild: Harry Studt und Rolf Ludwig (v. li.)

Autor: Terence Rattigan
Dramaturgie: Wolfgang Teichmann
Szenenbild: Christoph Lindemann
Inszenierung: Martin Eckermann

Personen und ihre Darsteller:

David Mann (Rolf Ludwig), Peggy Mann (Lissy Tempelhof), Frank Godsell, Regisseur (Günther Simon), Jessie Weston, Regieassistentin (Brigitte Krause), Sir Stanley Johnson (Gerd Ehlers), Lady Johnson (Georgia Kullmann), Stockton, Programmleiter (Kurt Steingraf), Fräulein Knott (Traute Sense), Sir Henry Dawson-Brown (Harry Studt), Joe, Aufnahmeleiter (Willi Scholz) sowie Harald Moszdorf, Hans-Hartmut Krüger, Josef Stauder, Erika Göpelt, Werner Röwekamp und Günter Maaß.

Sendedaten:

21.04.1963 Erstausstrahlung; 06.07.1963 WDHL; 06.07.1965 WDHL.

Inhalt:

Es war von der Ankündigung her ein absolutes Großvorhaben, das sich die westeuropäische “Eurovison” auf die Fahnen geschrieben hatte: Das “größte Theater der Welt” sollte den Zuschauern Fernsehspiele von namhaften Autoren, getrennt nach Sprachgebieten produziert, am gleichen Tag gemeinsam darbieten. Zum ersten Mal war eine derartige Mega-Ausstrahlung für den 7. Dezember 1962 geplant. Der Mann, dessen literarische Vorlage man den Zuschauern in Westeuropa präsentieren wollte, hieß Terence Rattigan (1911-1977), ein berühmter englischer Komödienautor, Dramatiker und Drehbuchverfasser. Doch an diesem Tag gab es einen Skandal, denn den Zuschauern in der BRD hatte man die Sendung gestrichen, sie wurden vom Empfang dieser Eurovisionssendung ausgeschlossen. Ebenso betroffen waren die Menschen in Portugal und Spanien, in denen zu dieser Zeit menschenfeindliche Regimes an der Macht waren. Die in der BRD für das Streichkonzert Verantwortlichen gaben künstlerische und produktionstechnische Gründe für die Nichtsendung an. Dagegen ließ die “Neue Zürcher Zeitung” vom 13.12.1962 verlauten, dass es sich bei der Eurovisionsausstrahlung vom 7. Dezember des Jahres um ein ungewöhnlich spannendes, geistvolles Fernsehspiel gehandelt habe, das aus der Feder eines routinierten, mit dem Medium Fernsehen exzellent vertrauten Autors entstammte.
Warum das Westfernsehen das Stück wirklich nicht ausstrahlte, sollten die Fernsehzuschauer in der DDR selbst erkennen, in dem man sich diese TV-Produktion des DFF ansah - eine eindringliche Kritik zum westlichen Fernsehzirkus, in dem es immer wieder Sendungen gab, wo angeblich eine kritische Wahrheitsfindung zu bestimmten gesellschaftlichen Problemen präsentiert werden sollte und wo man erkennen musste, dass es letztlich nicht mehr als ein müdes Kratzen an einer glatten Oberfläche war.

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