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LETZTE NACHT, DIE (INSZENIERUNG 50ER JAHRE) (1957)

Ein Fernsehspiel von W. K. Schweickert nach der gleichnamigen Erzählung von Jan Rheinsperger

Szenenbild: Paul Pilowski
Kostüme: Ursula Witzleb
Kamera: Hannelore Großmann/Klaus Dorner/Ingrid Rosemann (Erstausstrahlung)
Kamera: Rosemarie Sundt/Harry Münzhardt/Rolf Bartmann (Wiederholung)
Regie: Erich Alexander Winds
Bildgestaltung: Heinz Seibert

Personen und ihre Darsteller:

Der Sprecher (Martin Flörchinger), Felix Kreutzer, Obergefreiter (Hans-Peter Minetti), Kaplan (Walter Jupé), Kriegsgerichtsrat (Adolf Peter Hoffmann), Claude (Ricarda Benndorf), Claudes Vater (Hans Ulrich), Oberleutnant (Heinz Gies), Spieß (Heinz-Werner Pätzold), General (Siegfried Weiß), Wirtin Kreutzers (Elfriede Mädler), Vater Kreutzers (Willi Narloch), Mutter Kreutzers (Elisabeth Schröter), Gesang zur Gitarre (Rudolf Ulrich).

Weitere Darsteller:

Ilse Sanden, Hans Eggerth, Wolfgang Hellmund, Gerd Holtenau, Heinz Kammer, Manfred Krug, Friedrich Teitge, Gerd Wehr, Gerd Wolfrum, Albert Zahn und andere.

Sendedaten:

24.03.1957 Erstausstrahlung; 20.06.1957 Wiederholung

Inhalt:

Die Handlung dieses Fernsehspiels führt in den Mai 1944 zurück. Der Ort des Geschehens befindet sich an der Nordwestküste Frankreichs. In den Tiefen einer sehr alten Zitadelle verbringt ein Obergefreiter der faschistischen Wehrmacht namens Felix Kreutzer (Hans-Peter Minetti) die letzten Stunden seines Lebens. Wegen Selbstverstümmelung wurde er durch ein Kriegsgericht zum Tode verurteilt. Die Absicht zu dieser Tat konnte Kreutzer nicht bewiesen werden, doch der Divisionsgeneral als oberster Gerichtsherr beharrt auf dem Todesurteil. So ist es beschlossene Sache, dass das Leben des Obergefreiten im Morgengrauen des nächsten Tages ausgelöscht wird.
In diesen letzten Stunden seines Daseins überdenkt Kreutzer noch einmal den Verlauf seines Lebens. In einer Diskussion mit dem zuständigen Geistlichen der Division werden glückliche und missliche Stunden und Ereignisse seines Lebens wach. Kreutzer bewertet aus seiner Sicht das Tun der Menschen um ihn, Menschen, die er in den vergangenen Jahren geliebt, gehasst oder verachtet hat. Und er sieht eine eigene Schuld an seinem nun auswegslosen Schicksal, denn zu einem früheren Zeitpunkt hatte sich ihm die Chance geboten mitzuhelfen, den als sinnlos erkannten Krieg zu beenden. Doch in dieser Situation stellte er sich auf die Seite des Generals, der nun sein Todesurteil zu verantworten hat.
Auch dem Diener Gottes, der ihn in seinen letzten Stunden Beistand leisten will, macht Kreutzer Vorwürfe, weil der Priester ein treuer Untertan des faschistischen Generals und seiner Taten ist und weil er sich nicht gegen weltliches Unrecht und Verbrechen gewandt hatte.

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