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HERRN KRöNLEINS HäUSER (1960)

Ein Fernsehspiel von Rolf Schneider

Autor: Rolf Schneider
Dramaturgie: Wenzel Renner
Szenenbild: Franz Havemann
Musik: Wolf Dieter Hauschild
Bildgestaltung: Helga Gass
Inszenierung: Fritz Bennewitz

Personen und ihre Darsteller:

Habermüller (Horst Koch), Sauerstange (Herta Wild-Bolley), Knulz (Roland Richter), Maus (Hannsjosef Bolley), Mohr (Karl Gustav Egerer), Krönlein (Wilhelm Hinrich Holtz), Minister (Otto Lang), Fanny (Helga Pankoke), Karla (Käte Koch), Baldur (Winfried Wagner), Sänger (Hans Georg Voigt).

Weitere Darsteller:

Christa Lehmann, Lotte Meyer, Martin Zehner, Karl-Heinz Fischer, Alfred Bohl, Otto Roland, Alfred Tressin, Fred Graeve und andere.

Sendedaten:

05.01.1961 Erstausstrahlung; 08.07.1961 WDHL; 12.07.1961 WDHL.

Inhalt:

In der Zeitschrift "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 1/1961, Seiten 18/19, wird zu dieser Sendung folgendes ausgeführt:"Was so ein richtiger bundesdeutscher Wahlkampf ist, der fordert seine Opfer, selbst wenn es sich nur um Kommunalwahlen in einer Stadt handelt, deren Bewohner keine übergroßen Schwierigkeiten zu bereiten versprechen, da sie `der Kirche ergeben und dem Wohlstand verfallen` zu sein scheinen, wie der Bürgermeister und verantwortliche CDU-Parteichef versichert. Was den Parteiboss trotzdem so misstrauisch macht, das ist das gute Gedächtnis seiner Bürger, in das sich die Erinnerung an die unliebsamen Affären und unlauteren Geschäfte der vergangenen Wahlperiode so fest eingegraben hat, dass seine Wiederwahl in Frage gestellt ist. Aber im Zeitalter der Leuchtschriften und Werbefilme lebt ein Geschäft von seiner Reklame, nicht dank der Qualität seiner Ware. Also gilt es dieses Mal mehr denn je, einen treu gesinnten Spender zur Auffüllung der mageren Parteikasse zu gewinnen, damit ein großer Wahlrummel alle Erinnerung auslösche. Das finanzielle Opfer vermögender Mitbürger rückt in den Mittelpunkt des Interesses. Um einen opferbereiten Gentleman zu finden, scheut der Parteiboss keine Mühe und keinen Weg. Sein Pech, dass er bei seiner fieberhaften Tätigkeit in Gebiete vordringt, die lieber unerforscht blieben, dass er in Abgründe der menschlichen Seele und des Zeitvertreibs der Honoratioren und ersten Geschäftsleute am Orte tappt, die lieber dem Auge der öffentlichkeit und der Ehefrauen für immer verborgen bleiben sollten.Grausiges Erwachen über die Herkunft der Gelder in seiner christlich-demokratischen Parteikasse. Es schein unmöglich, den Ruf einer moralisch zuverlässigen Partei zu retten; unmöglich, die Glaubwürdigkeit der mit den anrüchigen Geldern bezahlten Litfasssäulen-Losung aufrechtzuerhalten: `Sittenstreng leben - moralisch denken - christlich wählen!` Wirklich unmöglich?"Doch wer ist nun Herr Krönlein? Ein großzügiger Bordellchef mit großen Zukunftsplänen. Sein "Damen" sind letztlich gesellschaftsfähige Huren. Doch dieser Mann als Sponsor und seine Damen gesellschaftsfähig? Da sollte der ganze Spuk doch lieber von einem Schleier aus undurchdringlichen Nebel umhüllt werden ...

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