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GROSSE WUT DES PHILIPP HOTZ, DIE (1964)

Fernsehinszenierung eines Schwanks von Max Frisch

Szenenbild: Heinz Zeise
Kostüme: Eva Fischer
Musik: Wolfgang Pietsch
Regie: Wolf-Dieter Panse

Personen und ihre Darsteller:

Dr. phil. Philipp Hotz (Werner Toelcke), Dorli, seine Frau (Barbara Dittus), Wilfried, sein Freund (Wilfried Ortmann), Clarissa, seine Frau (Irmgard Düren), eine Jungfer (Trude Bechmann), der alte Dienstmann (Fritz Schlegel), der junge Dienstmann (Klaus Bergatt), Ausrufer/Zöllner/Kellner/Legionär (Egon Geißler).

Sendedaten:

03.12.1964 Erstausstrahlung

Inhalt:

Das Stück "Die große Wut des Philipp Hotz" verfasste der Schweizer Schriftsteller und Architekt Max Frisch (1911-1991). Am 29.03.1958 wurde es am Schauspielhaus in Zürich uraufgeführt - zusammen mit Frischs "Biedermann und die Brandstifter". Unter dem Titel "Biedermann und Hotz" wurden beide Werke in den darauf folgenden Jahren ausschließlich im "Doppelpack" zur Aufführung gebracht.Die Titelfigur dieser TV-Inszenierung, Philipp Hotz (Werner Toelcke), ist von Beruf Schriftsteller und seit sieben Jahren mit seiner Dorli (Barbara Dittus) verheiratet. Er liebt sie, und sie liebt ihn. Doch nun - nach sieben Jahren - ist Philipp wütend. Er ist der Ansicht, von Dorli nicht ernst genommen zu werden, weil er - zumindest laut Dorli - nicht das tut, was er sagt. Deshalb will er ihr und sich selbst das Gegenteil beweisen. Zu dem bedrückt ihn insgeheim die Tatsache, von seiner Frau vor Jahren betrogen worden zu sein. Schon das ist eine Tatsache, die ihn zum Wütenden machen muss.Philipp will sich also von Dorli scheiden lassen. Doch dann zieht Dorli das Scheidungsbegehren zurück, was Philipp veranlasst, den noch gemeinsamen Hausstand zu zerlegen. Danach wendet er sich der Fremdenlegion zu.Hotz entflieht damit den eingefahrenen Mechanismen seines bisherigen Lebens, er ist auf der Suche nach dem Neuen, nach dem Gefährlichen, nach dem Abenteuer. Die Wut - das ist das, was ihn antreibt, weil ihm die Kraft der Neugierde nicht eigen ist. Doch dann: ist es nicht einmal mehr die große Wut, die ihn drängt, sondern der kleine Trotz. Damit scheitert sein Vorhaben der Selbstbefreiung, er kehrt in seine gewohnte Umgebung zurück und nimmt das vertraute Leben wieder auf.

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