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ETHEL UND JULIUS (1956)

Ein Fernsehspiel nach dem gleichnamigen Bühnenstück des polnischen Autors Leon Kruczkowski, in einer Bearbeitung von H. Tetzlaff und G. F. Alexan

Foto: “Unser Rundfunk”, Nr. 25/1956, Seite 12; im Bild: Martin Flörchinger und Inge Huber.

Foto: “Unser Rundfunk”, Nr. 25/1956, Seite 12; im Bild: Martin Flörchinger und Inge Huber.

Szenenbild: Hans Poppe
Kostüme: Elisabeth Lützenberg
Kamera: Rosemarie Sundt/Rolf Bartmann/Horst Scheffer
Inszenierung: Wilhelm Gröhl
Bildregie: Ruth Heucke-Langenscheidt

Personen und ihre Darsteller:

Ethel (Inge Huber), Julius (Martin Flörchinger), Verteidiger (J. P. Dornseif), Staatsanwalt (A. P. Hoffmann), Richter (Gerd-Michael Henneberg), Gefängnisdirektor (Otto Zedler), Aufseherin (Maika Joseph), Jessie (Christa von Arvedi), Davy Greenglass (Hans-Dieter Schmidt), Aufseher (Erich Mitschka), Monteur (Albert Zahn), Reporter (Gerhard Rachold).

Sendedaten:

17.06.1956 Erstausstrahlung; 04.09.1956 Wiederholung

Inhalt:

Autor der literarischen Vorlage dieses Fernsehspiels war der polnische Dramatiker und Romanschriftsteller Leon Kruczkowski (1900-1962). Sein Schauspiel um Ethel und Julius Rosenberg, um das es hier geht, entstand 1954.Die Rosenbergs waren ein wegen Spionage verurteiltes und hingerichtetes US-amerikanisches Ehepaar. Anfang der 50er Jahre erregte der Strafprozess um die Rosenbergs weltweites Aufsehen. Die Anklage warf den Rosenbergs Atomspionage für die Sowjetunion vor. Trotz intensiver internationaler Proteste wurde das Ehepaar am 05. April 1951 zum Tode verurteilt und am 19. Juni 1953 im Staatsgefängnis Sing Sing in New York auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.Die Handlung des Schauspiels "Julius und Ethel" über das Schicksal der Rosenbergs entwickelt auf zwei Ebenen: zum einen in der Zelle der zum Tode Verurteilten, die bis zum letzten Moment für ihre überzeugung einstehen, zum anderen im Arbeitszimmer des Untersuchungsrichters, in dem die "Macher" des umstrittenen Prozesses selbst bedrückende Augenblicke erleben, weil sie Zweifel an der Zweckmäßigkeit ihres juristischen Agierens haben.

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