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DRAUßEN VOR DER TüR (TV-INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1960)

Fernsehinszenierung eines Schauspiels von Wolfgang Borchert

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 48/1960, Seite 15; im Bild: Susanne Düllmann und Reimar J. Baur.

Foto: “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 48/1960, Seite 15; im Bild: Susanne Düllmann und Reimar J. Baur.

Autor: Wolfgang Borchert
Szenenbild: Erich Geister
Inszenierung: Fritz Bornemann

Personen und ihre Darsteller:

Beckmann (Reimar J. Baur), ein Mädchen (Susanne Düllmann), der Einbeinige (Kurt Conradi), ein Oberst (Heinz Hinze), seine Frau (Charlotte Brummerhof), die Tochter (Angela Brunner), deren Mann (Horst Gill), ein Kabarettdirektor (Arthur Jopp), Frau Kramer (Agnes Kraus), der alte Mann (Rudolf Horn), der Beerdigungsunternehmer (Heinz Scholz), die Elbe (Ursula Braun).

Sendedaten:

20.11.1960 Erstausstrahlung; 20.11.1962 Wiederholung.

Inhalt:

Wolfgang Borchert (1921-1947) war ein deutscher Schriftsteller und galt als einer der bekanntesten Autoren der so genannten deutschen "Trümmerliteratur". Das Heimkehrerdrama "Draußen vor der Tür" soll er in nur acht Tagen verfasst haben. Das Stück wurde erstmals als Hörspiel am 13. Februar 1947 vom Nordwestdeutschen Rundfunk ausgestrahlt. Am 21. November 1947, ein Tag nach dem frühen Tod Borcherts, erfolgte die Theater-Uraufführung des Stücks an den Hamburger Kammerspielen.Zentrale Figur der Handlung ist der deutsche Kriegsheimkehrer Beckmann (Reimar J. Baur). Nach drei Jahren Kriegsgefangenschaft kommt er in das vom Krieg schwer gezeichnete Deutschland zurück. Doch es gelingt ihm nicht, sich wieder in das zivile Leben zu integrieren. Er ist noch zutiefst von seinen Erlebnissen aus dem Zweiten Weltkrieg geprägt. Dagegen haben viele seiner Mitmenschen die Vergangenheit längst verdrängt. So bleibt Beckmann ein Suchender nach seinem Platz in der Nachkriegsgesellschaft, er stellt Forderungen nach Moral und Verantwortung für das im Krieg Geschehene auf, die er an verschiedene Typen von Personen, an Gott und den Tod richtet. Am Ende des Geschehens ist Beckmann ein von der Gesellschaft Ausgeschlossener, auf seine bohrenden Fragen bekommt er keine Antwort.Borcherts Drama war ein Appell gegen die Gleichgültigkeit der Menschen, gegen das Vergessen und zugleich ein Aufruf, alles für den Frieden zu tun, damit sich solch ein mörderischer Krieg nie mehr wiederholt.

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