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CYANKALI (INSZENIERUNG 60ER JAHRE) (1967)

Fernsehaufführung eines "Zeitstücks in 8 Akten" von Friedrich Wolf

Szenenbild und Kostüme: Jochen Hasselwander
Musik: Rainer Kunad
Inszenierung: Hanns Matz
Fernsehregie: Vera Loebner

Personen und ihre Darsteller:

Mutter Fent (Lotte Meyer), Hete, ihre Tochter (Karin Lesch), Paul (Wilfried Weschke), Prosnik (Lothar Krompholz), Kuckuck (Hans Kießler), Max (Rudolf Donath), Frau Klee (Ingrid Fandrei), Dr. Möller (Peter Herden), Madame Heye (Antonia Dietrich), Kriminalkommissar (Curt W. Franke), Kriminalwachtmeister (Fritz Bogdon), Frau Witt (Karla Krause).

Sendedaten:

19.12.1967 Erstausstrahlung; 20.12.1967 WDHL; 08.07.1968 WDHL.

Inhalt:

Das Mädchen Hete (Karin Lesch) liebt ihren Paul (Wilfried Weschke) von ganzem Herzen. Obwohl man die Zeit der Wirtschaftskrise um 1929/1930 schreibt, geht es ihnen noch ganz gut, Hete geht in ein Büro zum Putzen, und Paul ist als Heizer angestellt. Obwohl sie wenig Zeit miteinander verbringen können, wird Hete doch schwanger. Paul verspricht, sie mit allen Kräften zu unterstützen, doch Hete erkennt die Ausweglosigkeit der Situation und sucht zwangsläufig nach Wegen, um das Kind abzutreiben. Ihre Situation spitzt ich zu, als zuerst Paul und dann auch Hete arbeitslos werden, und beide geraten noch stärker unter Druck: als Mutter Fent (Lotte Meyer) von der Schwangerschaft erfährt, ist sie außer sich und verweist Hete des Hauses.Um eine Lösung dieses Problems zu erreichen, begibt sich Hete zum Arzt. Vor ihr wird eine wohlhabende Dame vom Doktor (Peter Herden) empfangen; sie bekommt das Gutachten, das für eine Abtreibung notwendig ist. Hete wird dies verweigert, sie wirft dem Arzt vor, dass er sie in die Arme von Leuten treibe, die illegal Kinder abtreiben. Dieser lässt sich aber nicht erweichen und schickt Hete mit ein paar Hoffmannstropfen nach Hause.Hete fordert nun Paul auf, bei ihr die Abtreibung durchzuführen, nachdem er dem zwielichtigen Prosnik (Lothar Krompholz) das Abtreibungsinstrument entwendet hatte. Doch Paul unterbricht diesen Versuch, weil er ihr nicht weh tun will. So wendet sich Hete an Madame Heye (Antonia Dietrich), eine professionelle, aber illegale Abtreiberin, bei ihr den Abbruch zu vollziehen. Als selbige sieht, dass mit der Abtreibung schon begonnen wurde, scheut sie das Risiko und schickt die verzweifelte Hete mit Cyankalitropfen weg. So muss Hete zwangsläufig zu ihrer Mutter zurückkehren, weil Paul inzwischen verhaftet worden war. Die Mutter pflegt Hete und verabreicht ihr auch die Cyankalitropfen. Doch Hete selbst hatte die vorgeschrieben Dosis überschritten. So werden zwar die erwünschten Krämpfe ausgelöst, aber Hete geht es zunehmend schlechter. Der eiligst herbeigerufene Arzt informiert - nach Erkenntnis der Sachlage - die Polizei. Hetes Mutter wird verhaftet und abgeführt, obwohl ihre Tochter ganz offensichtlich im Sterben liegt.Der Deutsche Fernsehfunk präsentierte das Stück mit einem Studiogastspiel der Staatstheater Dresden.

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