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BEGEGNUNG IN PRAG (1958)

Ein Fernsehspiel von Karlheinz Rahn

Autor: Karlheinz Rahn
Regie: Dr. Jiri Jahn (Gast aus Prag)

Personen und ihre Darsteller:

Professor Horych (Herbert Malsbender), Lida (Irmgard Somnitz), Jan (Erhardt Burghardt), Jan als Kind (Martin Just), Hans (Armin Mueller-Stahl), Hans als Kind (Mattias Schlögel).

Sendedaten:

23.11.1958 Erstausstrahlung; 11.10.1959 Wiederholung

Inhalt:

"Begegnung in Prag" wurde für das Kinderfernsehen produziert. Es war eine der ersten Produktionen, die dem jungen Publikum die Thematik des Antifaschismus näher bringen sollte. Zugleich war es eine Koproduktion mit dem Fernsehen der damaligen CSSR.Im Mittelpunkt der Geschichte, die in die Zeit des Hitlerfaschismus zurückführte, stand ein tschechischer Junge namens Jan, der in Prag bei einem Professor für Musik das Geigespielen erlernen will. Er schwebt in Gefahr, weil er - wie vorher schon seine Eltern - von der Gestapo verhaftet werden soll. Um den Jungen davor zu bewahren, entschließt sich der Professor, Jan bei sich zu verstecken. Zu einer komplizierten Situation kommt es, als der Professor Besuch aus Berlin erwartet: Hans, ein Junge aus der deutschen Hauptstadt, soll nach dem Willen seiner Mutter in Prag bleiben, um ihn vor den Bombenangriffen auf Berlin zu schützen. Der Musiklehrer und seine Tochter setzen darauf hin Jan in Kenntnis über den Besuch. Doch dieser hat angesichts seiner eigenen bedrohlichen Situation große Vorbehalte gegenüber dem Neuankömmling. Die Beziehung zwischen den beiden Jungen spitzt sich zu, als Jan aus dem Radio erfährt, dass seine Eltern von den Faschisten hingerichtet wurden. Dagegen spricht Hans noch immer von den guten Zeiten nach dem "Endsieg" der deutschen Truppen. Dies ändert sich schlagartig, als der deutsche Junge in einem Brief seiner Mutter erfährt, dass sein Vater an der Front getötet wurde. Nun stellt auch Hans den Sinn des mörderischen Kriegs in Frage. Als man ihm zudem informiert, dass die Eltern von Jan durch die Deutschen zu Tode kamen, ändert sich das Verhältnis der Jungen zueinander: Sie beginnen, zusammen Musik zu machen und kommen sich dadurch näher. Nach vielen Jahren begegnen sich Jan und Hans im Hause ihres ehemaligen Musiklehrers wieder. Jan gibt jetzt Unterricht an einer Schule in Prag und Hans lebt in der DDR, wo er erfolgreich als Geiger tätig ist. Von ihren gemeinsamen Erlebnissen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs berichten sie tschechischen Kindern. Und für alle, die im Haus des Musikprofessors zusammen gekommen sind, steht nach diesem eindrucksvollem Erlebensbericht fest: Man muss gemeinsam alles tun, damit es nie wieder einen Krieg gibt.Wichtig dafür, dass das Stück von den jungen Zuschauern positiv aufgenommen wurde, war sicherlich, dass die Inszenierung auf eine vordergründige Propaganda und primitive Schwarz-Weiß-Malerei verzichtet hatte.

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