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GEIZIGE, DER (NEUINSZENIERUNG) (1956)

Fernsehfassung (Neuinszenierung) der Komödie von Moliére

Für das Fernsehen bearbeitet von Hans-Erich Korbschmitt u. Hans Müncheberg
Szenenbild: Horst Hennicke
Kostüme: Elisabeth Lützenberg
Fernsehkameras: Rosemarie Sundt/Rolf Bartmann/Klaus Dorner
Regie: Hans-Erich Korbschmitt

Personen und ihre Darsteller:

Harpagon (Siegfried Weiß), Elise, seine Tochter (Margret Homeyer), Cléanthe, sein Sohn (Friedhelm von Petersson), Anselme (Werner Schulz-Wittan), Valére, sein Sohn (Egon Wander), Mariane (Sabine Krug), Frosine (Ellinor Vogel), Simon (Frank Michelis), La Fleche (Herbert Köfer), Jacques (Walter Lendrich), Polizeikommissar (Fredy Barten) und andere.

Sendedaten:

23.09.1956 Erstausstrahlung

Inhalt:

Die Komödie in fünf Akten von Moliere (1622-1673) wurde am 9. September 1668 in Paris uraufgeführt. Ort und Zeit der Handlung sind Paris zu Mitte des 17. Jahrhunderts. In diesem Stück nahm der Autor eine Hauptschwäche der Spießbürger seiner Zeit aufs Korn: den Geiz, denn auch schon damals war ein gewisses Etwas, Geld genannt, das die Welt regierte.
Das Lustspiel führte in eine Familie, die einen sehr geizigen Vater namens Harpagon (Siegfried Weiß) hat. Seine Frau war schon verstorben, so dass der Geizige mit seinen Kindern unter einem Dach lebte. Sein Sohn hieß Cléanthe (Friedhelm von Petersson), seine Tochter hatte man Elise (Margret Homeyer) genannt. Der Vater selbst liebte aber nichts mehr als sein Geld, und er würde alles dafür geben, seinen Reichtum weiter zu vergrößern.
Nun begab es sich, dass ein junger Mann mit Namen Valére (Egon Wander) sich in Elise verliebte. Um Zeit mit ihr verbringen zu können, gibt er vor, Verwalter zu sein, wodurch er in das Haus von Harpagon kommt. Valére gibt sich alle Mühe, seinen Dienstherr zufrieden zu stimmen, damit dieser später einer Heirat mit seiner Tochter zustimmen möge. Aber auch Cléanthe ist verliebt, er begehrt Mariane (Sabine Krug), ein Mädchen aus der Nachbarschaft. Noch aber wissen die Geschwister nicht, wie sie ihren Vater überzeugen sollen, dass er zu den jeweiligen Wunschpartnern sein Einverständnis gibt. Plötzlich informiert Harpagon seine Kinder davon, dass er am Abend dieses Tages eine wunderbare junge Frau ehelichen wolle, er sei Mariane von nebenan. Cléanthe ist außer sich, er will diese Heirat mit allen Mitteln verhindern. So entschließt er sich, sich Geld zu borgen und für seine Angebetete einen Ring zu kaufen. Den Mann, von dem er Geld leihen will, trifft er an einem geheimen Ort; als Cléanthe dort eintrifft, steht er seinem Vater gegenüber. Beide fechten einen heftigen Streit aus, nach dem der Vater sein Vertrauen in den Sohn ganz verliert …
Wie die jungen Leute dann doch noch Hochzeit machen können, ohne das Harpagon etwas von seinem geliebten Geld dafür einsetzen muss, das wird den Zuschauern in der weiteren Handlung offeriert.

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