Inhalt von fernsehen der ddr

ANZEIGE IN DER ZEITUNG, EINE (1980)

Ein Film des Fernsehens der DDR nach dem gleichnamigen Roman von Günter Görlich

Autor/literarische Vorlage: Günter Görlich
Dramaturgie: Manfred Dorschan
Szenenbild: Werner Jagodzinski
Musik: Uwe Hilprecht
Kamera: Franz Ritschel
Drehbuch und Regie: Jurij Kramer

Personen und ihre Darsteller:

Manfred Just (Alexander Lang), Karl Strebelow (Kurt Böwe), Herbert Kähne (Hans Teuscher), Eva Kähne, seine Frau (Christine Schorn), Anne Marschall Petra Barthel), Tetzlaff (Manfred Richter), Erich, Hausmeister (Bruno Carstens), Robert Volkmann (Gerhard Lau), Alfred Just (Peter Sturm), Chirurg (Friedrich-Wilhelm Junge), Hübner (Klausjürgen Steinmann), zwei Frauen (Helga Ernst/Brigitte Abraham), Nachbarin (Hilde Kneip), Vorsitzender (Manfred Thal), die Schüler: Monika Volkmann (Heike Sommer), Mark Hübner (Uwe Klotz), Rohmeisel (Michael Roock).

Sendedaten:

07.09.1980 I. PR. Erstausstrahlung; 08.09.1980 I. PR. WDHL; 19.04.1982 I. PR. WDHL; 20.04.1982 I. PR. WDHL; 14.03.1983 I. PR. WDHL; 15.04.1985 I. PR. WDHL; 13.04.1987 I. PR. WDHL; 02.04.1990 I. PR. WDHL.

Inhalt:

Günter Görlich (1928-2010) war ein in der DDR sehr erfolgreicher Schriftsteller. Neben dieser Tätigkeit engagierte er sich auch politisch-gesellschaftlich sehr stark, so im Schriftstellerverband der DDR, und von 1981 bis 1989 war er Mitglied des Zentralkomitees der SED. Sein Roman "Eine Anzeige in der Zeitung" war im Jahre 1978 erschienen.Die Anzeige, um die es hier geht, ist eine Todesannonce. Der Mann, um den es sich handelt, hieß Manfred Just (Alexander Lang), war 35 Jahre alt und als Oberlehrer an einer Schule tätig. Zu Beginn des neuen Schuljahres richtet sich deshalb der Direktor der Schule, Karl Strebelow (Kurt Böwe), mit einer Gedenkrede an die Lehrerschaft und die Schüler. Darin spricht er von einem tragischen Unglücksfall, der das Leben des noch so jungen Kollegen beendete; dass Just durch einen Selbstmord aus dem Leben schied, erwähnt Strebelow nicht.Wer war dieser Manfred Just? Bei den Kindern war er als guter Lehrer anerkannt, im Kollegenkreis galt er als unbequemer und oftmals überheblicher Mitstreiter; er gab Anregungen und sorgte für Aufregung. Er wurde geliebt, stand aber auch unter starker Kritik. Doch was führte zu seinem Entschluss, den Freitod zu wählen? War er ernsthaft erkrankt oder depressiv und verzweifelt? Und wem kann man die Schuld am Tod dieses Menschen geben, ihm selbst oder anderen?Der Stellvertreter des Schuldirektors, Herbert Kähne (Hans Teuscher) nimmt diese Fragen auf und begibt sich auf den Weg zur Beantwortung der Fragen. Er war immer der Ansicht gewesen, dass er Just kenne und muss nun feststellen, dass dem nicht so war; deshalb fühlt er sich berufen, allem nachzugehen. So glaubt er letztlich zu erkennen, dass die Spannungen und Konflikte, die das Leben von Just beeinflussten und seinen Selbstmord mit verursachten, jetzt gelöst werden müssen.Görlich spricht damit vor allem die Verantwortung der älteren Generation für die Heranwachsenden an und wirbt für ein produktives Miteinander der einzelnen Generationen.

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