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ANDROKLUS UND DER LÖWE (DDR-TV) (1969)

Ein Film des DFF nach der Komödie von George Bernard Shaw

Autor: George Bernard Shaw
Szenenbild: Hans Poppe
Musik: Helmut Nier
Kamera: Otto Merz
Regie: Kurt Jung-Alsen

Personen und ihre Darsteller:

Androklus (Herbert Köfer), der Löwe (Claus Schulz), der Kaiser (Horst Schulze), Ferrovius (Gerhard Bienert), der Hauptmann (Stefan Lisewski), Lavinia (Marita Böhme), Megäre (Marianne Wünscher), der Spielmeister (Gerry Wolff), Lentulus (Heinz Behrens), Metellus (Horst Schön), Centurio (Erhard Köster), Spintho (Willi Schrade), Secutor (Gerhard Rachold), Retiarius (Harry Pietzsch), Ausrufer (Harald Halgardt), Wärter (Paul Berndt), Menageriediener (Hans Hardt-Hardtloff), Christen (Theresia Wider/Erika Stiska/Hans Krebs/Hans-Joachim Glaeser/Rudolf Napp), Gladiatoren (Gerd Staiger/Jörg Hermann/Willi Neuenhahn), Vestalinnen (Luise Ziehm/Renate Lülsdorf/Silvia Simdorn/Gundula Morgner), Senator (Klaus Groß).

Sendedaten:

25.10.1969 II. PR. Erstausstrahlung

Inhalt:

Der Dichter G.B. Shaw nannte seine Komödie auch "ein Märchen". Als Hauptfigur agiert der arme Schneider Androklus (Herbert Köfer) zu Zeiten des Alten Roms. Im Wald begegnet er einem frei herumlaufenden Löwen, der furchtbar leidet, weil er einen Dorn in der Pfote hat. Nachdem Androklus seiner Furcht vor dem Löwen Herr wird, zieht er ihm den Dorn aus der Pfote.Androklus, gläubiger Christ, wird wegen seines Glaubens von Schergen verfolgt. Wird er gefasst, droht ihm eine Strafe: er wird in der Arena den wilden Tieren zu Fraß vorgeworfen. Als dies zur Realität wird, trifft Androklus dort auf gerade den Löwen, den er von seiner Pein befreit hatte. Dadurch ist er keinem Angriff des Raubtiers ausgesetzt; doch vom Kaiser (Horst Schulze) droht weiter Gefahr, denn dieser achtet nicht das Leben des einfachen Volkes, sondern amüsiert sich beim Todeskampf Mensch gegen Tier.Für Shaw lag in dieser Szenerie auch eine allgemeingültige Symbolik: ein Versuch zur Unterdrückung von Meinungen, die den eigenen Interessen widerstreben. Diese Interessen ständen mit einer bestimmten Staatsordnung in Verbindung, die man im Namen von Religion und bestimmten Rechten durch Politiker am Leben erhält und die die aktuelle Besitzverteilung schützt. Menschen, die von einer gerechteren Welt und von einem würdigeres Leben sprechen, nicht vorab für sich selbst oder auf Kosten anderer, seien den Besitzenden ein Dorn im Auge.Shaws dichterisches Größe zeigte sich darin, dass er die politische Aussage seines Stücks mit der märchenhaften Handlung um den Löwen, der zur handelnden Person wird, verbindet. Er erzeugte Heiterkeit, die nicht im Widerspruch zum ernsten Anliegen der literarischen Vorlage stand.

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