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ALEXANDER (1964)

Fernseherzählung von Hansgünter Strauch

Autor: Hansgünter Strauch
Dramaturgie: Siegfried Grupe
Szenenbild: Albrecht Langenbeck
Kamera: Hans-Joachim Buß
Kostüme: Katrin Johnsen
Bildführung: Helga Gass
Inszenierung: Peter Borgelt
Fernsehregie: Helga Gass

Personen und ihre Darsteller:

Dr. med. Gisela Hörbach (Angela Brunner), Hans-Joachim Hörbach (Hans Rohde), das Kind Alexander (Detlef Niemann), Alfred Bensdorf (Hans Rogge), Gerda Bensdorf (Inge Hesse), Prof. Dr. Helmbrecht (Kurt Müller-Reitzner), Hermann Schmied, Leiter des Jugendamtes in Bremen (Ralph Borgwardt), Werner Schubert, Referent für Jugendhilfe (Erhard Marggraf), Schwester Elfriede (Gertraude Schwarzer), Frau Bär, Fürsorgerin in Bremen (Anneliese Matschulat), Ute Bauer, Fürsorgerin (Gudrun Jochmann), Leiterin eines Kinderheims (Hanneliese Shantin), Kindergärtnerin (Rosi Bischoff), Journalisten (Hans-Joachim Maylahn, Marianne Helmrath, Bodo Schielicke, Fritz Schaumburg).

Sendedaten:

26.05.1964 Erstausstrahlung

Inhalt:

Im Jahr des Entstehens dieser Fernseherzählung, 1964, wurden in der DDR insgesamt 587 Mütter gezählt, deren Kinder “geraubt” und widerrechtlich in der BRD gefangen gehalten wurden. Der Autor H.G. Strauch verarbeitete hier Geschehnisse, die frei nach tatsächlichen Ereignissen gestaltet wurden. Im Mittelpunkt des konkreten Falls steht Alexander Hörbach, ein aufgeweckter Junge, der in Rostock zusammen mit seinen Eltern, Gisela und Hans-Joachim Hörbach (Angela Brunner/Hans Rohde), fünf glückliche Jahre verlebte. Doch dann der Bruch: das Scheitern der Ehe und damit die Trennung des Kindes von der Mutter überschattet das Leben der Gisela Hörbach in höchstem Maße. Der eigene Vater hatte seinen Sohn nach Bremen entführt. Dort ist der Verbleib des Jungen in einer Pflegestätte unumgänglich. Für die Mutter wird die in Folge anstehende Zeit ein Kampf: Schritt für Schritt muss sie jetzt eine Weg beschreiten, der durch persönlichen Verzicht und neuen Einsichten geprägt wird und der Entscheidungen unabdingbar macht. Dieser Kampf führt zu einem glücklichen Ende: Nach 411 Tagen kann Gisela Hörbach ihren Sohn wieder in die Arme nehmen.
Das Ostseestudio in Rostock zeichnete für diese TV-Produktion verantwortlich.

Anmerkungen:
1. Die Kritik dieser TV-Produktion in künstlerischer Hinsicht war eine vernichtende, siehe hierzu in der Zeitschrift “Funk und Fernsehen der DDR”, Nr. 25/64, S. 9.
2. Die Fernsehproduktion hätte einer objektiv existierenden Ergänzung bedurft: Das wäre der Hinweis auf die Folge von Zwangsadoptionen in der DDR gewesen. Aber das waren Fakten, die zu DDR-Zeiten totgeschwiegen wurden.

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