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AM DRITTEN MONTAG (1965)

Eine Fernseherzählung von Armin Müller

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR” Nr. 6/65 S. 14; im Bild: Ruth Maria Kemper als Gitta

Foto: Waltraut Denger; “Funk und Fernsehen der DDR” Nr. 6/65 S. 14; im Bild: Ruth Maria Kemper als Gitta

Autor: Armin Müller
Dramaturgie: Walter Baumert
Szenenbild: Peter Kothe
Regie: Horst Zaeske

Personen und ihre Darsteller:

Gitta (Ruth Maria Kemper), Kai (Horst Hiemer), Stadel (Lutz Friedrich), Höltzke (Alexander Papendiek), Marek (Hans-Edgar Stecher) sowie Erhard Köster und Sylva Schüler.

Sendedaten:

02.02.1965 Erstausstrahlung; 03.02.1965 Wiederholung

Inhalt:

Die literarische Vorlage von Armin Müller (geb. 1928) war zunächst Grundlage eines Hörspiels, das 1964 ausgestrahlt wurde. Die Aktualität des Stoffs führte zu dessen Inszenierung für das DDR-Fernsehen.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht das Mädchen Gitta, das von Kai, dem neuen Redakteur eines Betriebsfunkstudios, in einer psychologisch einprägsamen Sprache berichtet. Gleichzeitig ist es die Geschichte einer ersten großen Liebe für Gitta.
Doch Ausgangspunkt des Geschehens ist Gittas Arbeit als Assistentin eines Funkstudios in einem Elektrobetrieb an der Seite der vorherigen Redakteurin Ev. Deren “Verhaltensregeln” waren dadurch geprägt, mit ihren Beiträgen aus dem Studio nie Staub aufzuwirbeln, nie konfliktreiche Themen anzupacken, damit man sich selbst bei der Werkleitung in ein gutes Licht rücken konnte; letztlich war es das Wohl und Wehe ihres beruflichen Erfolgs, das man in Gefahr bringen würde, wenn man Probleme oder Konflikte des Alltags im Werk thematisieren und über das Betriebsfunkstudio ansprechen würde.
Doch dann wurde ein neuer Redakteur an die Stelle von Ev gesetzt: Kai Lauterbach. Für ihn war seine Tätigkeit nur sinnvoll, wenn er kritische Hinweise aus der Belegschaft über den Funk ansprechen konnte, um letztlich positive Veränderungen für das Werk und die Belegschaft zu initiieren. Eine “Absichern nach oben” in Form von Nichtssagen oder Wegschauen kam für ihn nicht in Frage, er packte die “Heißen Eisen” der betrieblichen Abläufe an. Gitta konnte erkennen, dass sich über Kai wegen seines konsequenten Verhaltens dunkle Wolken zusammenzogen - auf den Weg gebracht vom autoritären Werkleiter (Lutz Friedrich). Doch an Kais Einstellung ändert sich dadurch nicht, und in Gitta vollzog sich auch eine Wandlung: anstatt sich von Kais Arbeitsstil zu distanzieren, fühlt sie sich mehr und mehr von seinem Auftreten beeindruckt.

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