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24 STUNDEN IN ATLANTA (1965)

Eine Fernseherzählung von Walter Kaufmann

Foto: Waltraut Denger, "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 21/1965, Seite 17; im Bild: Günter Wolf als Schriftsteller.

Foto: Waltraut Denger, "Funk und Fernsehen der DDR", Nr. 21/1965, Seite 17; im Bild: Günter Wolf als Schriftsteller.

Autor: Walter Kaufmann
Dramaturgie: Aenne Keller
Szenenbild: Manfred Glöckner
Regie: Werner Röwekamp

Personen und ihre Darsteller:

Schriftsteller (Günter Wolf), Mardon Walker (Doris Abeßer), Kapitän Walker, ihr Vater (Fred Mahr), Dr. Drimmer, Dozent (Helmut Straßburger), Richter Pye (Walter Niklaus), Generalstaatsanwalt Spence (Hans Knötzsch), Negeranwalt Moore (Fred Ludwig), Hamby, Polizeihauptmann (Wolfgang Sasse), Aufseherin (Traute Sense), Smithwick, Gefängnisdirektor (Otto Dierichs), Dr. Gold, Rabbiner (Peter Brang), Joan Berry, Studentin (Liane Düsterhöft) und andere.

Sendedaten:

18.05.1965 Erstausstrahlung

Inhalt:

Im Mittelpunkt dieser TV-Produktion stand die 18jährige weiße Studentin der Soziologie Mardon Walker (Doris Abeßer). Sie studierte bisher in Connecticut und wechselte dann an das Spelman-College, ein Neger-College für Mädchen, in Atlanta, der Hauptstadt des US-Staates Georgia. Dort schloß sich Mardon eines Tages einer Gruppe von schwarzen Studentinnen an, die sich zur Marietta-Street begaben, um beim Inhaber des Lokals „Krystal“ ihr Recht einzufordern. Schon als die Gruppe die Schwelle zum Restaurant überschritten hatte, ertönte die Aufforderung, das Lokal sofort zu verlassen. Die Mädchen ließen sich dadurch nicht beeindrucken, sondern bewegten sich bis zum Buffet. Sie baten höflich um Bedienung. Der Manager der Gaststätte hatte aber schon die Polizei gerufen, die dann sehr schnell an diesem Ort erschien. Einer der Polizisten erkannte Mardon wieder, da er ihr schon bei anderen Demonstrationen begegnet war, und sagte nur: „Sie wollten es so, Sister!“; dann wurde Mardon auch schon in das Polizeiauto verbracht. Auf dem Revier sperrte man sie in eine Arrestzelle mit Diebinnen und Prostituierten. Dann forderte man diese auf, sich doch um diese „Nigger-Freundin“ zu „kümmern“. Mardon wurde schließlich vor Gericht gestellt, ein Prozess um die Bürgerrechte begann.

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