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GENERATIONEN (1957)

Fernsehinszenierung einer Tragikomödie von Gert Weymann

Foto: “Unser Rundfunk”, Nr. 4/1957, Seite 12; im Bild: Herbert Hübner.

Foto: “Unser Rundfunk”, Nr. 4/1957, Seite 12; im Bild: Herbert Hübner.

Autor: Gert Weymann
Szenenbild: Werner Zipser
Kostüme: Ursula Witzleb (EA am 20.01.1957)
Kostüme: Jutta Knichale (WDHL 11.04.1957)
Kamera: Rosemarie Sundt/Rolf Bartmann/Harry Münzhardt (EA am 20.01.1957)
Kamera: Hannelore Großmann/Ingrid Rosemann/Klaus Dorner (WDHL 11.04.1957)
Regie: Robert Trösch

Personen und ihre Darsteller:

Professor Friedrich Baum (Herbert Hübner), Mathilde, seine Frau (Charlotte Küter), Rolf (Hans Stetter), Otto von Schneidewitz (Kurt Wenkhaus), Wanda, seine Frau (Charlotte Brummerhoff), Hilde (Johanna Clas), Bodo (Günther Haack), Klaus Krüger (Alfred Cogho), Stadtrat Siering (Wolfgang E. Parge).

Sendedaten:

20.01.1957 Erstausstrahlung; 11.04.1957 Wiederholung

Inhalt:

Ehemalige Faschisten, Staatsdiener und Gefolgsgenossen der Nazis tauchten in den fünfziger Jahren in Westdeutschland und Westberlin aus ihren “Verstecken” wieder auf und bemächtigten sich einflussreicher Positionen in Politik und Wirtschaft - und dies unter Wohlwollen der höchsten Staatsdiener der BRD. Das ist die Thematik dieser TV-Produktion des DFF.
Die Handlung führt die Zuschauer in eine kleine westdeutsche Universitätsstadt. Hier steht ein Mann im Mittelpunkt: es ist Professor Baum (Herbert Hübner), ein durchschnittlich intelligenter Mensch, aber mit dem außerordentlichen Gespür, Karriere zu machen. An die Stelle, wo andere einen guten Charakter haben, hat sich bei ihm die Witterung für Morgenluft positioniert. Äußerlich ist er der zurückhaltende, pflichtbewusste Bürger seines Staates, er ist immer auf seinem Posten. Und diese Dienstbeflissenheit hatte er sich immer bewahrt, vor, im und nach dem “Dritten Reich” der Nazis. Es ist eine seiner herausragenden Eigenschaften, instinktiv, unter den gegebenen gesellschaftlichen Verhältnissen das zu tun, was seinem Selbsterhaltungstrieb am dienlichsten ist. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs wurde er sogar zum Professor gekürt.
Nun hat Baum in der aktuellen Zeit ein neues Heimatlesebuch erdacht. Ein junger Journalist, der im Gegensatz zu Baum aus den Erfahrungen seiner Generation die Konsequenzen gezogen hatte, stellt nach Sichtung des Baumschen Machwerks die These auf, dass dieses Buch schon vor fünfzig Jahren geschrieben worden sein könnte. Doch trotz dieser Kritik gelingt es Baum, mit seinem neuen Schulbuch einen angesehenen Schulratsposten zu ergattern. Nach diesem Erfolg träumt Baum schon von weiteren Würden, die man ihm verleihen könnte, und seine Gattin (Charlotte Küter) ist seine eifrigste Assistentin auf seinem Weg - welch ideales Ehepaar in Anbetracht deren Egoismus und Selbstgefälligkeit.

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